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Stadtteil-Identität

Hannover heißt Zuhause

Marketing- und Kommunikationskampagne

Die Marketing- und Kommunikationskampagne „Hannover heißt Zuhause“ hat die Menschen in Hannover zwischen 2003 und 2011 auf die Qualitäten des Wohnens in Hannover und ihres Zuhauses aufmerksam gemacht.

Die Kampagne startete als Teil einer umfassenden Strategie gegen Abwanderung: Seit den 1970er Jahren hatten vor allem junge Familien der Stadt den Rücken gekehrt und waren in das Umland gezogen. Dieser Abwanderungstrend hat inzwischen nachgelassen, und Hannover ist heute eine wachsende Stadt.

Die breit angelegte Kampagne erreichte 23 der 51 Stadtteile Hannovers: 2003 gingen List, Stöcken, Döhren und die drei Lindener Stadtteile in das Programm. In den nächsten Jahren erreichte „Hannover heißt Zuhause“ Badenstedt, Groß-Buchholz, Mitte, Ricklingen, Herrenhausen, Südstadt, Vahrenheide, Sahlkamp, Vinnhorst, Misburg, Bothfeld, Mühlenberg, Bemerode, Davenstedt, Vahrenwald und Nordstadt. Mit der Aufnahme Ahlems ging das Programm 2011 zu Ende.

Mit „Hannover heißt Zuhause“ sollte erreicht werden, das „Wir-Gefühl“ unter den Menschen in den Stadtteilen zu unterstützen und sie darin zu bestärken, sich in ihrem Wohnumfeld und damit in Hannover wohl zu fühlen. Im Laufe der Kampagne hat sich gezeigt, dass die Menschen, die dabei beteiligt waren, die Vorzüge ihrer Stadt und ihres Stadtteils zu schätzen wissen bzw. lieben. Begleitet durch Werbemaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit wurden die Vorzüge der verschiedenen Stadtteile als sichtbares Zeichen eines funktionierenden Stadtteillebens einer größeren Öffentlichkeit bewusster gemacht, das für das Gefühl „sich Zuhause zu fühlen“ sehr wichtig ist. Obwohl es immer auch Kritikwürdiges und Problemlagen gibt, zeigt sich in Hannover eine hohe Zufriedenheit mit der Wohn- und Lebensqualität der Menschen in den Stadtteilen. Bei diesem Potenzial setzte die Kampagne „Hannover heißt Zuhause“ an.

„Hannover heißt Zuhause“ startete mit einem Fotowettbewerb. Alle Einwohnerinnen und Einwohner Hannovers waren dazu aufgerufen, ihre Lieblingsecken in Hannover zu fotografieren und die Bilder einzusenden. Über 500 Fotos wurden eingereicht. Aus allen Einsendungen entstand eine Ausstellung, die zunächst am Tag der Offenen Tür im Rathaus präsentiert und danach in den örtlichen Kulturtreffs der Stadtteile, die in das Programm kamen, gezeigt wurde.

Für alle beteiligten Stadtteile gab es einige verbindliche Rahmensetzungen, durch die der Wiedererkennungswert der Kampagne sichergestellt wurde, z. B. einheitliches Layout und Logo. Zum Kampagnenstart wurden Plakate in unterschiedlichen Formaten, u. a. in Litfaßsäulengröße, im Stadtteil gezeigt, daneben gab es kleinformatige Geschäftsaushänge und Postkarten. Plakatinhalt war jeweils ein stadtteiltypisches Motiv, vor dem Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils in einer Wohnsituation zu sehen sind. Die Plakatierung war jeweils der Startschuss in den Stadtteilen, mit dem für die Kampagne geworben wurde. Vertreterinnen und Vertreter der Stadtteilkulturarbeit und das Stadtbezirksmanagement haben danach die unterschiedlichsten Aktivitäten vor Ort initiiert und koordiniert, um den Menschen im Stadtteil Möglichkeiten zu eröffnen, sich für die Zielsetzung der Kampagne zu engagieren. Dazu zählten z. B. die Organisation eines Straßen- oder Nachbarschaftsfestes und die Initiierung von historischen Stadtteilspaziergängen. In Vinnhorst haben Schulkinder eine Hymne auf ihren Stadtteil gesungen, in Davenstedt wurde eine kreative Stuhlwerkstatt eingerichtet, es gab Fotoausstellungen, Pflanzenbörsen, Kalender und Stadtteilbroschüren wurden gestaltet. Derartige Aktivitäten und Aktionen motivieren die Menschen dazu, sich zu ihrem Stadtteil und seinen spezifischen Vorzügen zu bekennen. Diese Menschen sind die besten Botschafter für den Wohnstandort Stadt Hannover und zwar nach innen und nach außen!

„Hannover heißt Zuhause“ hat sehr viele positive Reaktionen ausgelöst. Viele Menschen haben sich die Plakate für ihr Zuhause besorgt und andere Kommunen, Forschungseinrichtungen und interkommunale Organisationen haben um Informationsmaterial gebeten.

Die Motive sind auf dieser Internetseite weiterhin zu finden und können bei passenden Anlässen im Stadtteil wieder aktiviert werden. Bei einigen Stadtteilen liegen auch noch Postkarten und kleinformatige Plakate vor, die auf Nachfrage herausgegeben werden können.