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Analysen

Wohnungsmarkt­beobachtung

Zahlen, Daten und Fakten zu unterschiedlichen Beobachtungsfeldern

Die Situation auf den Wohnungsmärkten ist in den vergangenen Jahren deutlich komplexer geworden, die Wohnungsmärkte differenzieren sich regional und sektoral immer schneller aus, und kleinräumige und regionale Wanderungen haben deutlich an

Bedeutung für die Stadtentwicklung gewonnen. Damit verbunden ist ein erhöhter Informationsbedarf für Planungs- und Entscheidungsprozesse, insbesondere auf der Stadtteilebene.

Um auf Entwicklungen frühzeitig reagieren zu können, nutzt die Landeshauptstadt die kleinräumige Wohnungsmarktbeobachtung, mit deren Hilfe Rahmenbedingungen des Wohnungsmarktes beschrieben und eine standardisierte Informationsgrundlage für die Wohnungsmarktakteure bereitgestellt werden kann.

Folgende Bausteine sind in der Wohnungsmarktbeobachtung enthalten:

  • Wanderungsmotivuntersuchungen
  • Leerstandsanalysen und
  • ein datenbankgestütztes Indikatorensystem ((Beobachtungsfelder Gebäude und Wohnungen, Bevölkerung und Haushalte, Wanderungen, Soziales, Mietwohnungs- und Immobilienpreise).

Kommunale Wohnungsmarktbeobachtung in der Landeshauptstadt Hannover: Wohnungsleerstandsanalyse 2012 und 2013

Seit 2001 ermittelt die Landeshauptstadt Hannover Wohnungsleerstände durch eine jährliche Fortschreibung von Stromzählerdaten.

Um Informationen zu Leerstandsursachen und typischen Strukturen der Leerstände zu erhalten, wird ca. alle fünf Jahre eine Eigentümerbefragung durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Erhebungen aus den Jahren 2012 und 2013 wurden die Ergebnisse ausgewertet und im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss vorgestellt.

2012 erreichte die Leerstandsquote mit 1,7 Prozent den bisherigen Tiefstand

Es standen geschätzt 4.840 Wohnungen seit mindestens drei Monaten leer. In allen Stadtteilen sanken die Leerstände. Selbst dort, wo in den vergangenen Jahren kontinuierlich hohe Leerstandsquoten bestanden, gab es Rückgänge der Leerstände zu verzeichnen.

2013 pendelt sich die Leerstandsquote auf 1,8 Prozent ein

5.193 Wohnungen standen am Stichtag leer, ein leichtes Plus von 353 Wohnungen seit 2012.

Die Fluktuationsreserve für einen Mietwohnungswechsel wird kaum noch erreicht

Die allgemein anerkannte Umzugsreserve von bis zu 2 Prozent des Wohnungsmarktes wird in Hannover derzeit deutlich unterschritten.

Gebäude- und/oder Wohnungssanierungen sind hauptursächlich für Leerstand

Die "Modernisierung der Wohnung" wurde mit 27 Prozent aller Fälle als Hauptgrund für einen Leerstand ausgemacht, aber auch die "Modernisierung des Gebäudes allgemein" wird als häufige Leerstandsursache in 13 Prozent aller Fälle genannt. Zu diesen Aspekten gehören auch der "Umbau (z. B. Grundrissänderungen, Zusammenlegung)" mit 7 Prozent und mit knapp 6 Prozent die "(energetische) Sanierung des Gebäudes".