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Landeshauptstadt Hannover

Unterbringung von Obdachlosen, Aussiedlern und ausländischen Flüchtlingen

Das Sachgebiet Unterbringung ist in der Landeshauptstadt Hannover zuständig für die Unterbringung von obdachlosen Personen, Aussiedlern und ausländischen Flüchtlingen. Außerdem obliegt dem Sachgebiet die bauliche Unterhaltung der Unterkünfte, in denen die zuvor genannten Personengruppen untergebracht werden.

Türklinke in einer Gemeinschaftsunterkunft © LHH (Neue Medien)

Unterbringung in einem Wohnheim

Es handelt sich bei der Unterbringung nicht um eine aufsuchende Hilfe. Das bedeutet, wer in der Landeshauptstadt Hannover keine Unterkunft zur Verfügung hat, muss in der Sallstraße 16 vorsprechen und wird dann untergebracht.

Für die Unterbringung von obdachlosen Personen stehen derzeit rund 450 Plätze in Wohnheimen und 166 Wohnungen zur Verfügung. Die untergebrachten Menschen haben für die Unterkünfte eine Gebühr zu entrichten. Bei den Wohnungen ist die Höhe der Gebühr abhängig von der Ausstattung und der Größe der Unterkunft. Bei den Wohnheimen wird zwischen festen Häusern und Fertighäusern unterschieden. Die Gebühr wird tageweise berechnet.

Im Bereich der Obdachunterbringung wird außerdem die so genannte gezielte Vermittlung vorgenommen. Es gehört zu den Zielen des Sachgebietes, dass der Verbleib in diesen Unterkünften so kurz wie möglich gehalten wird und dann wieder der Bezug von Mietwohnraum möglich ist. Zu diesem Zwecke wird gezielt auf die Bewohner der Unterkünfte zugegangen, damit die einzelfallspezifischen Probleme besprochen, möglichst einer Lösung zugeführt werden können und so eine Vermittlung in Mietwohnraum ermöglicht wird.

Im Aussiedlerbereich handelt es sich um Personen, die direkt aus dem Grenzdurchgangslager Friedland kommen. Sie sind der Stadt Hannover zugewiesen worden und durch die Unterbringung in einem Wohnheim soll ihnen die Übergangszeit, bis sie eine Wohnung gefunden und alle notwendigen Behördengänge erledigt haben, erleichtert werden. Die zu zahlende Gebühr ist pro Übernachtung zu entrichten.

Nähere Infos zur Unterbringung von Flüchtlingen erhalten Sie hier:

Da jedoch gerade Obdachlosigkeit nicht immer dann eintritt, wenn die Verwaltung ihre Öffnungszeiten hat, gibt es sowohl für allein stehende Männer als auch Frauen Notschlafplätze, die ab 18 Uhr nutzbar sind, so dass zumindest bis zum nächsten Sprechtag eine Übernachtungsmöglichkeit gegeben ist.

Außerdem gibt es einen Bereitschaftsdienst, der 365 Tage im Jahr erreichbar ist.

(Stand: April 2014)

Wohnraumversorgung © Landeshauptstadt Hannover