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Fördermittel

Drittes Gesundheitsprogramm (2014–2020)

EU-Förderprogramm zur Verbesserung der Gesundheit der Unionsbürger und zum Abbau gesundheitlicher Ungleichheiten.

Blutproben, die mit Etiketten gekennzeichnet werden © Europäische Union

Blutproben

 

Das dritte EU-Gesundheitsprogramm ist das wichtigste Instrument der Europäischen Kommission zur Umsetzung der EU-Gesundheitsstrategie. 

Antragsberechtigte

Zur Teilnahme am Gesundheitsprogramm berechtigt sind Organisationen aus den EU-Mitgliedstaaten, den EWR-Ländern (nur Island und Norwegen), den Ländern der Europäischen Nachbarschaftspolitik und den Ländern des westlichen Balkans, je nachdem, welche spezifischen Abkommen mit der EU bestehen.

Auch Organisationen aus Ländern, die sich nicht an dem Programm beteiligen, können auf Initiative teilnehmender Partner einbezogen werden, wenn dies zur Erreichung der Programmziele als förderlich erachtet wird. Sie dürfen jedoch weder finanziell beitragen noch Fördermittel aus dem Programm erhalten.

Teilnehmen können unter anderem:

  • Forschungsinstitute und Hochschulen
  • Behörden
  • Nichtregierungsorganisationen
  • kommerzielle Unternehmen

Die Teilnahmebedingungen sind je nach Finanzierung der jeweiligen Initiative unterschiedlich. Einzelheiten finden sich im jährlichen Arbeitsplan und in der jährlich veröffentlichten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen.

Förderung

Die Förderung erfolgt durch Zuschüsse zur Finanzierung von Projekten, Programmen oder Betriebskosten. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 60%, in Ausnahmefällen bis zu 80% der förderfähigen Kosten.

Darüber hinaus können im Rahmen des Programms auch öffentliche Aufträge vergeben werden.

Beschreibung

Das Programm verfolgt vier übergeordnete Ziele:

  1. die Förderung der Gesundheit, Prävention von Krankheiten und Schaffung von guten Rahmenbedingungen für eine gesunde Lebensführung durch Ermittlung, Verbreitung und Förderung der Übernahme evidenzbasierter bewährter Verfahren zur kostenwirksamen Gesundheitsförderung und Prävention von Krankheiten,
  2. der Schutz der Unionsbürger vor schwerwiegenden grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren durch Ermittlung und Entwicklung kohärenter Konzepte und Förderung ihrer Umsetzung für eine bessere Abwehrbereitschaft und Koordinierung in gesundheitlichen Krisenfällen,
  3. die Förderung des Kapazitätsaufbaus im Gesundheitswesen als Beitrag zur Schaffung innovativer, effizienter und nachhaltiger Gesundheitssysteme,
  4. die Erleichterung des Zugangs zu besserer und sicherer Gesundheitsversorgung für die Unionsbürger.

Antragsverfahren

Die Durchführung des Programms erfolgt auf der Grundlage von jährlichen Arbeitsprogrammen, die die Schwerpunkte und Voraussetzungen der Förderung konkretisieren.

Das Gesundheitsprogramm läuft vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2020.