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Fördermittel

Europa für Bürgerinnen und Bürger (EfBB)

Finanzielle Unterstützung für eine Vielzahl von bürgernahen Austausch- und Kooperationsprojekten.

Die EU fördert mit dem Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger« Organisationen und ihre Projekte, Studien, Veranstaltungen, die zu folgenden Zielen beitragen:

  • den Bürgerinnen und Bürgern ein Verständnis von der Europäischen Union, ihrer Geschichte und ihrer Vielfalt zu vermitteln.
  • die Unionsbürgerschaft fördern und die Bedingungen für die demokratische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf EU-Ebene verbessern.

Europäisches Geschichtsbewusstsein

Im Programmbereich „Europäisches Geschichtsbewusstsein“ sind für Organisationen und Institutionen, die sich mit Erinnerungsarbeit und europäischer Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie der Reflexion über europäische Werte befassen, zwei Förderformen vorgesehen:

      1. Projektförderung

Die EU unterstützt zivilgesellschaftliche Organisationen, Einrichtungen und Kommunen, die mit ihren Vorhaben ein Nachdenken über europäische Werte anregen und die Auseinandersetzung mit den Ursachen totalitärer Regime und anderen wichtigen Momenten in der neueren Geschichte Europas, die die Entstehung der EU bedingt oder entscheidend geprägt haben, fördern.

Erwartet werden Projekte,

  • an denen unterschiedliche Arten von Organisationen beteiligt sind und/oder
  • in deren Rahmen unterschiedliche Arten von Aktivitäten entwickelt werden und/oder
  • die Bürger/innen verschiedener Zielgruppen einbeziehen.

Teilnahmebedingungen:

  • Dauer max. 18 Monate
  • Fördersumme max. 150.000 Euro
  • Die Projekte sollten eine deutliche europäische Dimension aufweisen.
  • transnationale Projekte werden bevorzugt

      1. Strukturförderung

Folgende Organisationen können einen mehrjährigen Zuschuss zu ihren laufenden Kosten beantragen, um ihre Aktivitäten auf europäischer Ebene sicherstellen zu können.

  • Organisationen, die Maßnahmen durchführen, die sich mit den Ursachen totalitärer Regime in der neueren Geschichte Europas und dem Gedenken an ihre Opfer befassen.
  • Organisationen, die Maßnahmen im Zusammenhang mit anderen entscheidenden Momenten und Bezugspunkten in der jüngeren europäischen Geschichte durchführen.
  • Organisationen, die sich für die gemeinsamen Werte der EU einsetzen und die Bürger/innen für die Bedeutung der Aufrechterhaltung und Förderung demokratischer Werte in Europa sensibilisieren.
  • Europäische Forschungseinrichtungen, die sich im Wesentlichen mit den Zielen und Schwerpunkten des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« befassen.

 Teilnahmebedingungen:

  • Es muss sich um eine nicht gewinnorientierte und unabhängige Einrichtung mit Rechtsstatus und Rechtspersönlichkeit handeln.
  • Sie muss im Bereich einer aktiven europäischen Bürgerschaft tätig sein, was eindeutig aus ihrer Satzung  bzw. den schriftlich formulierten Zielen der Einrichtung hervorgehen muss.
  • Sie muss die Mehrheit ihrer Tätigkeiten in am Programm beteiligten Ländern durchführen.
  • Sie muss seit mindestens vier Jahren ihren Sitz in einem der förderfähigen Länder haben.

Darüber hinaus müssen die genannten Einrichtungen auch folgende geographische Abdeckung haben:

  • Organisationen der Zivilgesellschaft für europäisches Geschichtsbewusstsein müssen Mitglieder oder Tätigkeiten in mindestens 12 förderfähigen Ländern nachweisen können.
  • Europäische Forschungseinrichtungen, die sich mit politischen Themen befassen, benötigen für die Förderfähigkeit keine besondere geografische Reichweite.

 Finanzierung:

  • Finanzierung auf der Grundlage eines Budgets
  • Der maximale Förderbetrag hängt von der Organisationsform ab.

Demokratisches Engagement und Partizipation

Im Bereich »Demokratisches Engagement und Partizipation« sind für Organisationen, Einrichtungen und lokale sowie regionale Behörden zwei Förderformen vorgesehen:

  1. Projektförderung
  • Bürgerbegegnungen im Rahmen kommunaler Partnerschaften
  • Vernetzung von Partnerstädten
  • Projekte der Zivilgesellschaft

 Bürgerbegegnungen im Rahmen von kommunalen Partnerschaften

Ziel der Projektförderung ist es, viele Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen und mit unterschiedlichen sozialen und/oder beruflichen Zusammenhängen aus den Partnerstädten zusammenzubringen, um sie zur Auseinandersetzung mit der EU und den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen in Europa anzuregen.

Antragsberechtigte:

Städte, Gemeinden und Partnerschaftsvereine sowie andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die im Auftrag von Kommunen handeln, mit Sitz in einem der teilnahmeberechtigten Länder.

 Teilnahmeberechtigte Länder sind:

  • die 28 EU-Mitgliedstaaten
  • ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
  • Montenegro
  • Serbien

Teilnahmebedingungen:

  • bestehende oder angebahnte Partnerschaften sowie anders geartete Kooperationsbeziehungen zwischen den beteiligten Kommunen
  • mind. zwei Kommunen/Partner aus unterschiedlichen, teilnahmeberechtigten Ländern
  • Bürgerbegegnung muss in einem der teilnahmeberechtigten Länder stattfinden
  • mind. 25 Teilnehmer/innen aus den eingeladenen Kommunen

 Finanzierung:

  • maximaler EU-Zuschuss: 25.000 Euro
  • auf der Basis von Pauschalsätzen

 Vernetzung von Partnerstädten

Unterstützung für Veranstaltungen wie Konferenzen und Workshops, die zur Bildung von thematischen Netzwerken zwischen den Partnerstädten beitragen. Ziel ist es, eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den Kommunen aufzubauen.

Antragsberechtigte:

Städte, Gemeinden, Kreise und regionale Behörden, Partnerschaftsvereine sowie andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die im Auftrag von Kommunen handeln, mit Sitz in einem der teilnahmeberechtigten Länder.

 Teilnahmeberechtigte Länder sind:

  • die 28 EU-Mitgliedstaaten
  • ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
  • Montenegro
  • Serbien

Teilnahmebedingungen:

Im Rahmen des Projekts müssen:

  • mind. drei Veranstaltungen (Konferenzen, Workshops, Treffen o.Ä.) umgesetzt werden;
  • mind. vier Partner aus unterschiedlichen, teilnahmeberechtigten Ländern, davon mind. einer mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat, beteiligt sein.
  • Dauer max. 24 Monate
  • Fördersumme max. 150.000 Euro

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Kriterien finden Sie im Programmleitfaden.

Projekte der Zivilgesellschaft

Gefördert werden transnationale Kooperationsprojekte von Vereinen, Verbänden und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft, die zur Reflexion über die Europäische Union, ihre Grundwerte, ihre Zukunft anregen oder zur Debatte über aktuelle europäische Herausforderungen beitragen.

Antragsberechtigte:

Vereine und Verbände, Netzwerke, Forschungseinrichtungen, Stiftungen, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen, religiöse Organisationen etc.

Lokale und regionale Verwaltungen können als Partner in das Projekt involviert werden.

Teilnahmeberechtigte Länder sind:

  • die 28 EU-Mitgliedstaaten
  • ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien
  • Montenegro
  • Serbien

Teilnahmebedingungen:

  • mindestens drei Partner aus unterschiedlichen Ländern
  • Dauer max. 18 Monate

Finanzierung:

  • Fördersumme max. 150.000 Euro
  1. Strukturförderung

Folgende Organisationen können einen mehrjährigen Zuschuss zu ihren laufenden Kosten beantragen, um ihre Aktivitäten auf europäischer Ebene sicherstellen zu können.

  • Dachverbände, Netzwerke und andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die zugunsten einer stärkeren Beteiligung der Bürger/innen auf EU-Ebene tätig sind.
  • europäische Forschungseinrichtungen, die sich im Wesentlichen mit den Zielen und Schwerpunkten des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« befassen.
  • Plattformen europaweiter Organisationen

Teilnahmebedingungen:

  • Es muss sich um eine nicht gewinnorientierte und unabhängige Einrichtung mit Rechtsstatus und Rechtspersönlichkeit handeln.
  • Sie muss im Bereich einer aktiven europäischen Bürgerschaft tätig sein, was eindeutig aus ihrer Satzung  bzw. den schriftlich formulierten Zielen der Einrichtung hervorgehen muss.
  • Sie muss die Mehrheit ihrer Tätigkeiten in am Programm beteiligten Ländern durchführen.
  • Sie muss seit mindestens vier Jahren ihren Sitz in einem der förderfähigen Länder haben.

Darüber hinaus müssen die genannten Einrichtungen auch folgende geographische Abdeckung haben:

  • Organisationen der Zivilgesellschaft auf europäischer Ebene müssen Mitglieder oder Tätigkeiten in mindestens 12 förderfähigen Ländern nachweisen können.
  • Plattformen europäischer Organisationen müssen mindestens 20 Dachverbände als Mitgliederorganisationen haben, die jeweils über Mitglieder in mindestens 15 Mitgliedstaaten verfügen und zusammen sämtliche 28 Mitgliedstaaten abdecken.
  • Für europäische Forschungseinrichtungen, die sich mit politischen Themen befassen, gibt es keine Vorgabe hinsichtlich ihrer geografischen Reichweite.

Finanzierung:

  • Finanzierung auf der Grundlage eines Budgets
  • Der maximale Förderbetrag hängt von der Art der Organisation ab.