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Kinderschutz in Hannover

Koordinierungszentren Kinderschutz – Kommunale Netzwerke früher Hilfen

Maßnahmen zu einer wirksamen Vernetzung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen

Koordinierungszentrum Kinderschutz - Logo © Nds. Sozialministerium

Koordinierungszentrum für Kinderschutz

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit hat an vier ausgewählten Standorten – Lüneburg, Oldenburg, Braunschweig, Hannover – das Modellprojekt „Koordinierungszentren Kinderschutz – Kommunale Netzwerke früher Hilfen“ ins Leben gerufen.
www.kinderschutz-niedersachsen.de

Neue Ansätze der Prävention und eine schnellere Sicherung der Verdachtsdiagnose bei Kindesmisshandlung sollen in der Zusammenarbeit mit Kinderärzten entwickelt werden. Der Focus liegt dabei auf der Altersgruppe der 0 - 6-jährigen Kinder und umfasst die tertiäre Prävention, d.h. bereits stattgefundene Misshandlungen sollen beendet sowie weitere Vernachlässigungen und Misshandlungen sollen verhindert werden.

Insbesondere für Kinder unter drei Jahren, die überwiegend in ihren Familien betreut werden und noch keine Tageseinrichtung besuchen, wurden Netzwerke früher Hilfen wie „Eine Chance für Kinder“ und „Pro Kind“ eingerichtet. Durch Familienhebammen wurden Angebote zur Betreuung der werdenden Mütter und nach der Geburt des Kindes bis zu drei Jahren geschaffen.
www.stiftung-pro-kind.de
www.eine-chance-fuer-kinder.de

Am 06.03.08 wurde das Koordinierungszentrum Kinderschutz im Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover eröffnet, mit dem Ziel, in einem ersten Schritt eine wirksame Vernetzung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen zu schaffen, um den Kinderschutz zu optimieren.

Am Standort Hannover kooperieren die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover mit dem Kinderkrankenhaus auf der Bult im Rahmen des Handlungskonzepts „Kinderschutz Niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit. Der Förderzeitraum des Projekts beträgt drei Jahre. Als Projektkoordinatorinnen sind zwei Diplom- Sozialarbeiterinnen, Frau Dittrich vom Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover und Frau Weigel vom Fachbereich Jugend der Region Hannover tätig.

Das Projekt wird begleitet durch das Institut für Soziale Arbeit (ISA) Münster sowie durch das Institut für Erwachsenenbildung der Leibniz Universität Hannover. Die Prozessevaluation wird durchgeführt von der Beratergruppe QUBIC, Hannover.

Weitere Kooperationspartner im Verlaufe des Projekts sind die eigenständigen Jugendämter in der Region, die Kinderklinik und Kinderchirurgie sowie das Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover, das Klinikum der Region Hannover, die Kommunen in der Region Hannover, Justiz, Polizei, niedergelassene Kinderärzte, Hausärzte, freie Träger der Jugendhilfe sowie  Beratungsstellen, Kindertagesstätten und  Schulen.

Frau Weigel