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Ausstellung

3950 Besucher/innen bei „Yes, we're open!“

Wanderausstellung zieht weiter.

Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) initiierte Wanderausstellung „Yes, we're open“ war zwischen dem 2. und 21. Dezember in Hannover und gab einen Einblick in die Themen Einwanderung, Integration und Willkommenskultur auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Sie wurde thematisch begleitet durch ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm des Sachgebiets Integration der Landeshauptstadt Hannover (LHH). Dabei kamen sowohl Expert/innen, wie auch betroffene Migrant/innen zu Wort.

Die Ausstellung und das große Begleitprogramm wurden unterstützt und durchgeführt von:

  • Sachgebiet Integration der Landeshauptstadt Hannover
  • IQ-Landesnetzwerk Niedersachsen
  • Pro-Beruf GmbH
  • Jobcenter Region Hannover
  • Unternehmerverbände Niedersachsen e.V.
  • RKW Niedersachsen GmbH
  • Region Hannover
  • Agentur für Arbeit Hannover
  • Industrie- und Handelskammer Hannover
  • Handwerkskammer Hannover
  • Caritasverband Hannover

Oberbürgermeister Stefan Schostok eröffnete die Ausstellung am 2. Dezember und rechnete mit 5.000 Besucher/innen in Hannover. Diese Zahl wurde leider nicht ganz erreicht, doch viel hat dazu nicht mehr gefehlt – es kamen 3950 Interessierte und damit weitaus mehr als n anderen Städten.

Das dürfte daran gelegen haben, dass die Umsetzung der Integration in Hannover hoch auf der Agenda steht. Dafür spricht auch, dass Integrationslots/innen den Besucher/innen mit Rat und Tat zur Seite standen. Die Lots/innen wurden durch die VHS dazu ausgebildet, Migrant/innen beim Zurechtfinden in Hannover zu helfen. Sie begleiten sie zum Beispiel zu Behördengängen und Lehrer/innengesprächen und vermitteln sie an die richtigen Ansprechparner/innen. Auf der Aufstellung teilten sie ihren Erfahrungsschatz mit den Gästen.

Hintergrund

Die Bundesregierung hat in den letzten Jahren immer wieder die Hürden für Fachkräfte aus dem Ausland gesenkt, denn nach einer Rechnung des Bundesministerium für Arbeit und Soziales werden in Deutschland im Jahre 2025 knapp sechs Millionen Menschen in erwerbstätigem Alter fehlen. Die Maßnahmen reichen vom Anerkennungsgesetz über die Verbesserung der Nebenerwerbsmöglichkeiten für ausländische Studierende bis hin zur Einführung der „Blue Card“. Auch in Hannover wird zunehmend die Frage gestellt, wie es tatsächlich um die Willkommens- und Anerkennungskultur steht und wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Die Ausstellung „Yes, we're open!“ konnte zeigen, warum wir Einwanderung brauchen und gab einen Einblick in die Lebenswirklichkeit eingewanderter Fachkräfte.

Über die Ausstellung

Grundidee der Ausstellung „Yes, we’re open!“ war eine abstrakte Wohnung, deren angedeutete Zimmer verschiedene Lebensbereiche symbolisieren. Betreten wurde die Wohnung durch eine stilisierte Tür, die als Symbol für Offenheit und Gastfreundlichkeit steht. In der Tür empfingen ein Bildschirm und eine Klanginstallation das Publikum mit Begrüßungsritualen aus aller Welt und mit Willkommensgrüßen in verschiedenen Sprachen und Dialekten. Besucher/innen trafen bei der Ausstellung auf 14 Stelen mit lebensgroß abgebildeten Personen, die für verschiedene Aspekte der Zuwanderung standen und ihre persönliche Geschichte erzählten. Echte oder grafisch angedeutete Möbelstücke standen dabei für die unterschiedlichen Bereiche des Zusammenlebens.

Nachstehend finden Sie eine ausführliche Dokumentation zur Ausstellung in Hannover zum Download.