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In eigener Sache

Wir sind umgezogen!

Der gesamte Bereich „Migration und Integration“ sitzt jetzt in der Hamburger Allee 25!

Drei Männer stehen in einem Büro und halten Umzugskartons in den Händen © LHH

Sebastian Schmidt, Paul Burkhard Schneider und Paarthepan Rakupatheeswaran (von links) beim Einzug in die neuen Räume.

Seit Anfang dieses Jahres gibt es im Fachbereich Soziales einen neuen Bereich, dessen Aufgaben mit dem Titel „Migration und Integration“ gut beschrieben sind. Denn hier werden die Leitlinien der städtischen Integrationspolitik entwickelt und alle Aktivitäten im Rahmen des Lokalen Integrationsplanes koordiniert.

In den letzten zehn Jahren lag die Zuständigkeit hierfür im Büro Oberbürgermeister. Nun fällt diese wichtige Aufgabe in die Zuständigkeit des Jugend- und Sozial-Dezernat. Dadurch sind auch alle zuständigen Kolleg/innen in den Fachbereich Soziales gewechselt. Der Wechsel ging mit einer beachtlichen Ausweitung der Aufgaben einher. Neu hinzugekommen ist beispielsweise die Koordinierungsstelle Südosteuropa, die sich mit allen Fragen im Zusammenhang mit der neuen EU-Binnen-Einwanderung beschäftigt. Neu ist auch die Koordinierungsstelle Europäischer Sozialfonds (ESF), die dazu beitragen soll, weitere Fördermittel aus Brüssel einzuwerben.

Im Bereich „Migration und Integration“ werden nach Besetzung aller geplanten und derzeit vakanten Stellen insgesamt 17 Kolleg/innen arbeiten. Mit dem Umzug der Kolleg/innen aus dem Neuen Rathaus Ende August dieses Jahres wurde der neue Bereich im Gebäude des Fachbereichs Soziales in der Hamburger Allee 25 personell gebündelt. Dort haben sie vom 11. Stock aus einen guten Überblick über die ganze Stadt.

Bereichsleiterin Melanie Walter blickt erwartungsfroh in die Zukunft: „Im Rahmen von „Mein Hannover 2030“ werden wir den Themenschwerpunkt „Willkommens- und Anerkennungskultur“ federführend gestalten. Das wird eine spannende Herausforderung!“ Natürlich bleiben auch die alten Aufgabenfelder, die der Bereich aus dem Neuen Rathaus mitgebracht hat, wichtig. Zu nennen sind hier etwa die Betreuung des Internationalen Ausschusses sowie des Gesellschaftsfonds Zusammenleben, das Programm zur politischen Bildung „Stadt macht Schule (SMS)“ und die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle der Landeshauptstadt Hannover. Letztere existiert schon seit über 15 Jahren und steht allen BürgerInnen dieser Stadt als Beratungsstelle zur Verfügung. Ein vergleichsweise junges Aufgabenfeld im kommunalen Portfolio bearbeitet dagegen die Stelle für Demokratiestärkung und gegen Rechtsextremismus (SDR), die ebenfalls zum Bereich „Migration und Integration“ gehört. Diese arbeitet seit einem Jahr daran, die Wertschätzung für Demokratie und Menschenrechte in der Stadtgesellschaft zu stärken. Nichts geändert hat sich an der kundenorientierten Erreichbarkeit: Termine sind nach telefonischer Absprache frei vereinbar.