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Integrationsrat

Zweites Netzwerktreffen von IRH und Integrationsbeiräten (2012)

Der Integrationsrat der Landeshauptstadt Hannover (IRH) tagte am 19.4.2012 zum 2. Mal gemeinsam mit den Integrationsbeiräten aus zwölf Stadtbezirken.

Impression vom 2. Netzwerktreffen des Integrationsrates Hannover und der Integrationsbeiräte © LHH

Impression vom 2. Netzwerktreffen des Integrationsrates Hannover und der Integrationsbeiräte

Zum zweiten Mal seit ihrer Gründung kamen die Integrationsbeiräte der Landeshauptstadt Hannover am Abend des 19. April 2012 mit den Mitgliedern des Integrationsrates zu einem gemeinsamen Treffen zusammen.

Oberbürgermeister Stephan Weil begrüßte die gut 140 Gäste im Mosaiksaal des Neuen Rathauses. Er bedankte sich „im Namen aller Bürgerinnen und Bürger Hannovers herzlich“ für das Engagement der ehrenamtlichen Integrationsbeiräte. Weil betonte, dass diese Arbeit wertgeschätzt werde, und bat gleichzeitig nachdrücklich darum, sie auch zukünftig fortzusetzen.

Anschließend gaben Melanie Walter und Dr. Günter Max Behrendt von der Stabsstelle „Integration, Politik und Verbände“ einen kurzen Überblick über den weiteren Verlauf des Abends. Dr. Behrendt führte dabei vor allem in die Ergebnisse des aktuellsten Integrationsmonitoringberichts für das Jahr 2010 ein und präsentierte einige Kennzahlen. Interessierte Teilnehmer/innen des Netzwerktreffens konnten später an einem separaten Thementisch weitere Informationen erhalten und Fragen stellen.

Insgesamt waren über den Bürgersaal und das Pressezentrum des Rathauses verteilt 15 dieser Tische aufgebaut, an denen in Kleingruppen zu je acht bis zehn Teilnehmer/innen unterschiedliche Themen diskutiert werden konnten. Denn anders als beim ersten Netzwerktreffen im Oktober 2010 wurde dieses Mal ein besonderes Augenmerk auf die Kommunikation zwischen den Anwesenden gelegt.

Und diese Möglichkeit wurde ausgiebig genutzt: An jedem der Tische fanden vier Runden statt, so dass jede/r Teilnehmer/in sich im Laufe der Veranstaltungen an vier Diskussionen beteiligen konnte. Diese drehten sich beispielsweise um den „Gesellschaftsfonds Zusammenleben“ (GFZ), die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse oder die Frage „Wer ist Migrant, wer hat Migrationshintergrund?“. Dabei engagierten sich auch etliche der Integrationsbeiräte, namentlich Bothfeld-Vahrenwald, Nord, Döhren-Wülfel, Kirchrode-Bemerode-Wülferode und Herrenhausen-Stöcken, indem sie eigene Projekte vorstellen oder Tische zu allgemeinen Themen moderierten. Zudem betreuten auch die Volkshochschule Hannover, das Stadtbezirksmanagement sowie die Statistikstelle der Landeshauptstadt, teilweise gemeinsam, insgesamt vier Tische, während drei weitere von Mitarbeiter/innen der Stabstelle „Integration, Politik und Verbände“ geführt wurden. Die Industrie- und Handelskammer Hannover kümmerte sich derweil um den bereits erwähnten Tisch zum Thema der Anerkennung ausländischer Abschlüsse.

Nebenbei hatten die Teilnehmer/innen des Netzwerktreffens stets die Möglichkeit, an Stehtischen in der Kuppelhalle des Neuen Rathauses außerhalb des thematischen Rahmens miteinander ins Gespräch zu kommen oder schlicht eine Pause von den Tischdiskussionen einzulegen. Nach Abschluss der vier Runden versammelten sich dann jedoch alle Anwesenden in eben jenem Zentrum des Rathauses und ließen den Abend an einem kalten Buffet ausklingen – natürlich nicht, ohne die vorher gewonnenen Eindrücke mit anderen Gästen zu teilen. Musikalisch begleitet wurde dieser Ausklang von Grzegorz Krawczak am Cello.

Sachgebiet Integration

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