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Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa

Beratung und Grundsatzfragen

Heute, 2016 umfasst die Europäische Union 28 Nationen. Zwei dieser Staaten sind Rumänien und Bulgarien, für deren Bürger/innen seit dem 1. Januar 2014 die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt. Diese erlaubt es Europäer/innen, ohne große bürokratische Hürden in Deutschland arbeiten und leben zu können – eine wichtiger Schritt im europäischen Zusammenwachsen. Aber nicht immer vollzieht sich diese Zuwanderung ohne Schwierigkeiten. Zuwanderer/innen benötigen teilweise Orientierung und Beratung, um langfristig Perspektiven entwickeln zu können.

Die Landeshauptstadt Hannover hat zu diesem Zweck mit der Koordinierungsstelle Zuwanderung Osteuropa eine Stelle geschaffen, die Hilfestellung bietet, wo diese notwendig ist. Unsere Stelle steht sowohl Zuwander/innen, als auch Akteur/innen der Integrationsarbeit und Einwohner/innen Hannovers als Anlaufstelle zur Verfügung.

Die Arbeit der Koordinierungsstelle baut auf drei Säulen: Informationsaufbereitung, Beratung und Netzwerkarbeit.

  • Bei der Informationsaufbereitung werden aktuelle Fragestellungen, die im Zusammenhang mit der Zuwanderung insbesondere von Personen, die keine oder sehr wenige Leistungsansprüche geltend machen können, recherchiert und praxisorientiert aufbereitet. Diese Informationen dienen der besseren Beratung und werden in die Netzwerkarbeit innerhalb und außerhalb der Verwaltung eingebracht.
  • Die Beratung erfolgt in erster Linie im Rahmen von Kriseninterventionen, d.h. Familien oder Personen, die auf der Straße leben, kein Obdach oder kein Einkommen haben, werden hinsichtlich Unterbringung, Leistungsanträgern, Krankenversicherung und ärztlicher Versorgung beraten, sachkundig verwiesen und in Einzelfällen auch begleitet.
  • Darüber hinaus ist eine umfangreiche Netzwerkarbeit erforderlich, um die in Hannover bereits etablierten Hilfestrukturen besser miteinander zu verknüpfen und Themen auch verwaltungsintern besser zu koordinieren. Bei dieser Vernetzungsarbeit wird auf bestehende Strukturen, wie z.B. der Kooperativen Migrationsarbeit in Niedersachsen, dem Runden Tisch für Gleichberechtigung und gegen Rassismus sowie anderen Gremien aufgebaut.

Die Beratung erfolgt nach Terminvereinbarung oder aber während unserer offenen Sprechstunden: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr.

Unsere Beratung steht allen Interessierten offen.

Christine Woysch +49 511 168-36172
Horst Eickelberg +49 511 168-49404

Ansprechpartner/innen:

Die Telefonnummer von Christine Woysch lautet: +49 511 168-36172
Die Telefonnummer von Horst Eickelberg lautet: +49 511 168-49404
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