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Aktionswoche

Internationale Wochen gegen Rassismus

Die Landeshauptstadt Hannover beteiligt sich jährlich mit zahlreichen Veranstaltungen.

Die Antirassismus-Wochen werden in der Landeshauptstadt Hannover von einem breiten Bündnis aus Gewerk­schaften, Stiftungen, Bildungsagentur, VHS und dem Büro des Ober­bürgermeisters nun bereits zum fünften Mal ausgerichtet.

Dies ist die Vorgeschichte:

Der „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“, auch Welt-Antirassismus-Tag genannt, wurde 1966 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (Resolution 2142 [XXI] vom 26. Oktober 1966) ausgerufen. Er findet jedes Jahr am 21. März zur mahnenden Erinnerung an das „Massaker von Sharpeville“ des südafrikanischen Apartheid-Regimes von 1960 statt. 1979 forderte die UNO-Generalversammlung zudem in einer weiteren Resolution (34/24 vom 15. November 1979) ihre Mitgliedsstaaten auf, alljährlich beginnend mit dem 21. März eine Woche der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus zu organisieren.

In Deutschland werden die Aktivitäten rund um die Internationale Woche gegen Rassismus bzw. dem Internationalen Tag gegen Rassismus seit seiner Gründung 1994 vom Interkulturellen Rat in Deutschland e. V. koordiniert. Der Interkulturelle Rat gibt Anregungen für Veranstaltungen und Themen, vernetzt Aktive und Interessierte und dokumentiert die deutschlandweit stattfindenden Veranstaltungen. Bis zum Jahr 2007 wurden die Aktivitäten in Deutschland in einer Woche gebündelt. Auf Grund der Vielzahl der Veranstaltungen und der steigenden Beteiligung hat der Interkulturelle Rat erstmals im Jahr 2008 den Aktionszeitraum ausgeweitet und die Internationalen Wochen gegen Rassismus ausgerufen.

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