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Behinderungsgerechte Wohnraumanpassung

Die Region Hannover gewährt Menschen mit Behinderungen Baukostenzuschüsse.

Badezimmer das für Mensch mit Behinderung barrierefrei ist. © Jörg Lantelme, fotolia.com

Barrierefreies Badezimmer, Modern

Die Region fördert mit Baukostenzuschüssen die behinderungsgerechte Anpassung von Wohnraum zum Abbau von Barrieren. Anträge können für selbst genutzte Mietwohnungen durch die Mieterin oder den Mieter oder für selbst genutztes Wohneigentum durch die Eigentümerin oder den Eigentümer gestellt werden. Auf die Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Die Anpassung soll so erfolgen, dass der Verbleib in der bisherigen Wohnung (Hauptwohnsitz) langfristig möglich bleibt, auch bei späterem Eintritt einer Pflegebedürftigkeit.

Gefördert werden die durch die jeweilige Behinderung erforderlichen Veränderungen

  • an den Wohnungszugängen und Hauseingangsbereichen,
  • innerhalb der bisher genutzten Wohnung sowie
  • zur Erweiterung der Wohnfläche 

Eine kostenlose Beratung über sinnvolle und notwendige Maßnahmen in Ihrer Wohnung bieten die Wohnberater der Region Hannover.

Anträge müssen vor Beginn der Maßnahmen direkt bei der Region gestellt werden – siehe Kontaktdaten. Mindestens ein Mitglied Ihres Haushaltes muss zum folgenden Personenkreis gehören:

  • Rollstuhlbenutzer oder -benutzerin oder außergewöhnlich Gehbehinderte (Merkzeichen aG),
  • Blinde (Merkzeichen Bl) oder außergewöhnlich Sehbehinderte,
  •  Multiple-Sklerose-Erkrankte sowie an vergleichbaren Krankheitsbildern Erkrankte 
  • ältere Menschen (ab Vollendung des 60. Lebensjahres) mit mind. 50 Prozent GdB

Bei den Anpassungsmaßnahmen sind die Mindeststandards Barrierereduzierung im Wohnungsbestand zu beachten, soweit diese zu den Maßnahmen technische Vorgaben machen. Die Zustimmung des Vermieters oder der Vermieterin oder des Eigentümers oder der Eigentümerin zu den geplanten Anpassungsmaßnahmen muss vorliegen.

Bemessungsgrundlage für den Zuschuss sind nur die Kosten, die nicht von anderen Stellen übernommen werden, zum Beispiel durch Zuschüsse der Pflegeversicherung bei Wohnumfeld verbessernden Maßnahmen oder durch Leistungen der Eingliederungshilfe nach dem 12. Sozialgesetzbuch (SGB XII). Der Zuschuss für die Wohnung ist begrenzt auf ein Drittel der Bemessungsgrundlage; maximal beträgt er 4.500 Euro.

Zur Finanzierung der Restkosten können auch Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder Darlehen aus dem Wohnraumförderprogramm des Landes Niedersachsen beantragt werden.

Die Richtlinien und die dazu gehörenden Mindeststandards finden Sie unten.

Region Hannnover

Fachbereich Soziales

Team Besondere soziale Leistungen