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Fachbereich Soziales

Hilfe zur Pflege

Personen, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung im täglichen Leben Hilfe benötigen, können Anspruch auf Hilfe zur Pflege haben.

Personen, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens – bei der Körperpflege, der Ernährung, der Mobilität und zusätzlich bei der hauswirtschaftlichen Versorgung – auf Dauer in erheblichem Maße der Hilfe benötigen, können Anspruch auf Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII haben.

Sie wird jedoch nur gewährt, wenn die eigenen Ressourcen nicht ausreichen, die oder der Pflegebedürftige die Aufwendungen für die Pflege nicht selber aus ihrem bzw. seinem Einkommen und Vermögen tragen kann und sie auch nicht von anderen, insbesondere der Pflegeversicherung, erhält.

Dies bedeutet, dass

  • die Pflegebedürftigen nicht in der Pflegeversicherung versichert sind oder die Vorversicherungszeiten noch nicht erfüllen oder
  • die Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichen oder
  • der Pflegebedarf nicht erheblich ist.

Zu den Leistungen der häuslichen Versorgung zählen:

  • Pflegegeld analog SGB XI
  • Aufwendungen für private Pflegekräfte oder ambulante Pflegedienste sowie Sozialstationen
  • Beihilfen
  • Pflegehilfsmittel, z. B. Pflegebetten
  • Beiträge zur Alterssicherung von Pflegepersonen soweit keine andere Alterssicherung gegeben ist
  • Familienentlastender Dienst

Reicht häusliche Pflege nicht aus, sieht das Zwölfte Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XII) auch Leistungen zur teil- und vollstationären Pflege vor wie:

Benötigte Unterlagen

  • Personalausweis oder Pass
  • Sozialhilfegrundantrag
  • Mietvertrag und Nachweis über aktuelle Miete
  • aktueller Wohngeldbescheid
  • vollständige Kontoauszüge der letzten drei Monate
  • Einkommensnachweise
  • Vermögensnachweise (beispielsweise KFZ-Papiere, Sparbuch, Lebensversicherungen, usw.)
  • Belege über Versicherungsbeiträge
  • Leben weitere Personen mit Ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft müssen Sie auch deren Einkommen und Vermögen nachweisen.
  • Nachweis über Leistungen der Pflegekasse und Einstufung des Medizinischen Dienstes (sofern vorhanden)
  • Ggfs. ärztlicher Kurzbericht nach Beratung

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