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Regionalverein Hannover

Hilfen für Blinde und Sehbehinderte

Blindengeld, Blindenhilfe, Langstockunterricht, Blindenschrift erlernen, Berufsfindung, Hilfsmittel, Gesprächs- und Freizeitgruppen

Die Beratungsstelle des Vereins steht sehbehinderten, hochgradig sehbehinderten und blinden Menschen sowie deren Angehörigen offen. Beratungstermine werden nach telefonischer Vereinbarung getroffen.
Die Angebote sind:

  • Beratung und Unterstützung sehbehinderter, stark sehbehinderter und blinder Menschen und deren Angehörigen (Hilfsmittel, sozialrechtliche Angelegenheiten, Berufsfindung, berufliche Wiedereingliederung, Wohnmöglichkeiten u. ä.)
  • Beratung und Durchführung von Schulungen in "Orientierung und Mobilität" (Langstockunterricht) und Lehrgängen zur Erlangung von „lebenspraktischen Fähigkeiten“ zur möglichst selbstständigen Bewältigungdes Alltags
  • Hilfsmittelausstellung
  • Besuchsdienst
  • Kurse zum Erlernen der Blindenschrift
  • Gesprächs- und Freizeitgruppen für Betroffene jeden Alters, für neu erblindete oder von Erblindung bedrohten, hochgradig sehbehinderten, taubblinden, hör- und sehbehinderten Personen, Seniorengruppe, Frauengruppen, Jugendliche, Führhundhalter
  • Sportgruppen: Kegeln, Schach, Tandem, Schwimmen, Torball, Gymnastik, Leichtathletik, Schießen
  • Interessenvertretung im öffentlichen Leben

Neben den Gruppentreffen in Hannover finden in den Bezirksgruppen Hameln, Hildesheim, Nienburg und Schaumburg weitere Treffen und Beratungssprechstunden statt.
Kontakt über:
Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V.
– Regionalverein Hannover –
Beratungsstelle Kühnsstraße 17, 30559 Hannover
Telefon +49 511 5104-218, Fax +49 511 5104-217
E-Mail: rv-hannover@blindenverband.org 
Internet www.blindenverband.org

Blindengeld

Im Land Niedersachsen erhalten Zivilblinde (blinde Menschen) Landesblindengeld (Blindengeld) zum Ausgleich der durch die Blindheit bedingten Mehraufwendungen, wenn sie

  • ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Land Niedersachsen haben oder
  • sich in stationären Einrichtungen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland aufhalten und im Zeitpunkt der Aufnahme in die Einrichtung ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Land Niedersachsen hatten.

Dieses Gesetz gilt auch für Personen,

  1. deren Sehschärfe auf dem besseren Auge nicht mehr als 1/50 beträgt,
  2. bei denen durch Nr. 1 nicht erfasste, nicht nur vorübergehende Störungen des Sehvermögens von einem solchen Schweregrad vorliegen, dass sie der Beeinträchtigung der Sehschärfe nach Nr. 1 gleichzuachten sind.

Die Blindheit oder die Sehstörung ist durch einen Feststellungsbescheid des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie nachzuweisen.

Das Blindengeld, das unabhängig vom Einkommen und Vermögen gewährt wird, beträgt

  • bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres monatlich 320,00 €,
  • nach Vollendung des 25. Lebensjahres monatlich 265,00 €.

Bei blinden Menschen in Einrichtungen verringert sich das Blindengeld für beide Altersgruppen auf monatlich 100,00 €.

Landesblindengeld wird auf Antrag gewährt. Die Zahlung beginnt mit dem Ersten des Monats, in dem die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, frühestens jedoch mit dem Ersten des Monats, in dem der Antrag gestellt ist.

Blindenhilfe

Entsprechend den Vorschriften für das Blindengeld, können abhängig von Einkommen und Vermögen blinde Menschen auf Antrag unter Anrechnung des Landesblindengeldes ergänzend Blindenhilfe nach § 72 des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch (SGB XII) erhalten.

Auskünfte erteilt:

Region Hannover

Fachbereich Soziales

Tel.: +49 511 616-22323 und - 22320