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Verwahrlosung

Zwischen Selbstbestimmung und Dissozialität

Expertinnen und Experten berieten beim Fachtag am 27. Oktober 2016 über Kernfragen zu Ursachen von Verwahrlosung, zu Handlungsmöglichkeiten in Verwahrlosungssituationen und zum Thema, wie viel Verwahrlosung professionell Helfende eigentlich vertragen. Die Veranstaltung knüpft an die Fachtagung vom 19. Februar 2014 an.

Fachtagung am 27. Oktober 2016

"Handlungsmöglichkeiten und Grenzen bei Verwahrlosung im häuslichen Umfeld"

Die Region Hannover hat in Kooperation mit der LHH eine Veranstaltung zum Thema "Handlungsmöglichkeiten und Grenzen bei Verwahrlosung im häuslichen Umfeld" durchgeführt.

  

Fachtagung am 19. Februar 2014

"Wenn der Alltag über den Kopf wächst – zwischen Selbstbestimmung und Dissozialität" – Sozial-psychologische, medizinisch-pflegerische und juristische Betrachtungen

Wenn ältere Menschen im Chaos leben oder sich selbst vernachlässigen, kann das viele Ursachen haben. Mit der Problematik werden Angehörige, Nachbarn, Vermieter, Betreuer sowie andere Akteure der sozialen Arbeit, des Gesundheitswesens und der Ordnungsbehörden häufig konfrontiert. Demografischer Wandel und tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen tragen zu einer Zunahme von Formen der Dissozialität bei.
Die Erscheinungsweisen von Dissozialität aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Betroffenenperspektive

Im Mittelpunkt stehen Betroffene, um darzustellen, was es heißt, an einem bestimmten Zeitpunkt des Lebens zu erkennen, dass man aus allen Konventionen, die es über die Gestaltung des Alltags gibt, heraus fällt. Wie werden Hilfsangebote aus dem Umfeld wahrgenommen und welche können angenommen werden?

Sozial – Psychologische Perspektive

Wann wird von Verwahrlosung oder Messie-Syndrom gesprochen? Was ist ursächlich für das Phänomen? Welche möglichen Zugangswege zu Betroffenen gibt es und welche Wege führen aus einer Dissozialität heraus?

Medizinisch-pflegerische Perspektive

Wie kann eine angemessene medizinisch-pflegerische Versorgung trotz aller Widrigkeiten sichergestellt werden und welcher Voraussetzungen bedarf es?

Juristische Perspektive

Welche Bandbreite an Verhaltensweisen muss eine Gesellschaft akzeptieren und wann greifen grenzziehende Normen? Wer übernimmt Verantwortung für das weitere Vorgehen?

Die Fachtagung "Wenn der Alltag über den Kopf wächst – zwischen Selbstbestimmung und Dissozialität" am 19. Februar 2014 richtete sich schwerpunktmäßig an Mitarbeitende aus dem Bereich der sozialen Arbeit, der gesetzlichen Betreuung, den sozialpsychiatrischen Diensten, anderen Beratungsdiensten sowie an alle Interessierten aus vergleichbaren Arbeitsfeldern, die Verantwortung für ein würdevolles Leben der Betroffenen tragen. Das Programm der Tagung sowie die Präsentationen bzw. Zusammenfassungen der Fachtagungsbeiträge finden Sie hier:

Programm Fachtagung

Thomas Ritter

www.endlichaufgeraeumt.de

Eva S. Roth

www.chaos-im-paradies.de

Prof. Dr. Walter Schmid

Mehr Informationen über Prof. Dr. Walter Schmid

H-Team e.V.

www.h-team-ev.de

Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V.

www.vkad.de

Berthold v. Knobelsdorff

http://www.srk-kanzlei.de/

Prof. M. Karl-Heinz Lehmann

www.sozialdatenschutz.net