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e.coSport

Bausteine des Projekts

Energetische Sportstättensanierung und Umweltberatung

Ein Fachberater vor einer Heizungsanlage © Klimaschutzagentur Region Hannover

Beratung zur Verbesserung der Heizungsanlage

Baustein 1: Energetische Sportstättensanierung

Mit diesem kostenfreien Beratungsangebot analysieren Fachberaterinnen und -berater im ersten Schritt die Einsparmöglichkeiten für Energie und Wasser der entsprechenden Vereinsgebäude. Hierfür wird eine IST-Analyse in den Bereichen Wärmedämmung, Heizung, Lüftung, Strom, Solar-Energie Einsatz und Wassersparmaßnahmen erstellt. Wo sind die Schwachstellen, wo kann man mit einer Sanierung Energie, sprich Kosten einsparen? Die Ergebnisse erläutern die Beraterinnen und Berater in einem persönlichen Gespräch dem Vereinsvorstand.

Nach dieser Analyse hat der Verein die Möglichkeit, sich für oder gegen eine Sanierung zu entscheiden. Es folgt Schritt 2 der energetische Sportstättensanierung: Die Beraterinnen und Berater erstellen einen Sanierungsplan, in dem verschiedene Maßnahmenpakete für eine komplette oder Teilsanierung vorgeschlagen werden. Sowohl der Investitionsbedarf als auch die Energiekosteneinsparung werden überschlägig ermittelt. Aus dem gemeinsam mit den Verantwortlichen entwickelten Finanzierungsplan sind die gesamten Kosten für alle Maßnahmen ersichtlich. Wie viel muss der Verein selbst finanzieren, welche Zuschüsse sind bei Stadt oder Region Hannover oder bei den Sportbünden zu beantragen. Auch dieser Schritt ist für den Verein kostenfrei, soweit wesentliche Maßnahmen aus dem Sanierungsplan innerhalb von 24 Monaten umgesetzt werden.

In der Umsetzungsphase (Schritt 3) unterstützen die Beraterinnen und Berater den Verein kontinuierlich während des gesamten Sanierungsprozesses. Hierzu gehören beispielsweise das Einholen und Auswerten von Angeboten und Kostenvoranschlägen, die Beantragung von Fördermitteln und die Organisation der Eigenleistung. Die Vereine bekommen aus dem e.coSport Projekt während der Bauphase für Presse und Öffentlichkeit ein Bauschild. Der Verein wird bei der öffentlichkeitswirksamen Darstellung der durchgeführten Maßnahmen, z. B. in der Vereinszeitung, Mitgliederversammlung oder Presse, unterstützt.

Baustein 2: Umweltberatung

Parallel zum ersten Baustein wird eine Umweltberatung im Verein durchgeführt. Dieser Baustein ist für den Verein ebenfalls kostenfrei und beinhaltet folgende Beratungsfelder:

  • Energetische Beratung zu nicht-investiven bzw. gering-investiven Maßnahmen wie beispielsweise Innen- und Außenbeleuchtung, Flutlichtanlagen, Heizungsoptimierung und Warmwasserverbrauch und elektrische Geräte
  • Abfallberatung
  • Naturschutz
  • Nutzerverhalten

Im ersten Schritt wird ein Kurzbericht mit einem Maßnahmenkatalog erarbeitet, der mit dem Verein abgestimmt wird.

Im zweiten Schritt setzt der Verein Punkte des Maßnahmenkatalogs um und bindet dabei möglichst viele Mitglieder ein. Bei einer Umsetzungsrate von mindestens 60 Prozent gilt der Baustein als erfolgreich umgesetzt.

Nach Abschluss der Bautätigkeiten und der erfolgreichen Umweltberatung feiern viele Vereine die Sanierung mit Prominenten und Presse. Hierfür erhält der Verein ein Poster, auf dem die umgesetzten Maßnahmen und Energieeinsparungen erläutert sind.