Aktionswoche "Torffrei Gärtnern:" So schützt „Hannoversche Gartenerde“ das Klima

Klimaschutz

Gärtnern ohne Torf

Zum Schutz unserer Moore torffreie Erde nutzen.

Kompost - für den Garten das Beste

Welche Bedeutung haben Torf und Moore für das Klima?

Torf bildet sich in Mooren durch die Ablagerung nicht vollständig zersetzter Pflanzenbiomasse, zum Beispiel von Torfmoosen. Die so entstehenden Moorböden sind sehr kohlenstoffreich: Sie bedecken zwar nur knapp drei Prozent der Landfläche der Erde, binden jedoch mehr als doppelt so viel Kohlenstoff wie sämtliche Wälder zusammen.

Durch die Trockenlegung von Mooren wird der im Torf gespeicherte Kohlenstoff im Laufe der Zeit in Form von CO2 freigesetzt. Besonders viele Emissionen werden in kurzer Zeit frei, wenn man den Torf abbaut und nutzt. Für den Klimaschutz muss der Torfabbau gestoppt werden und Torf in nassen Böden bleiben. 
 

Wie kann ich beim Moorschutz mithelfen?

Die Nutzung von Blumenerden ohne Torfanteil, die beispielsweise aus heimischen Bioabfall gewonnen werden, unterstützt den Moorschutz. Humus, der aus veredeltem Bioabfall aus der Region gewonnen wird, stellt sicher, dass Rohstoffe im lokalen Kreislauf bleiben, Moore für billige Erden zu zerstören. So kann jede*r Einzelne dafür sorgen, dass überregional weniger Torf abgebaut wird.
 

Wo bekomme ich torffreie Erde in der Region Hannover?

Kleinmengen bis zu einem Kubikmeter können ganzjährig auf den drei großen Deponien in Hannover-Lahe, Burgdorf und Wunstorf-Kolenfeld abgeholt werden. 

Als ideale Ergänzung für größere Projekte bietet aha auf den drei Deponien zudem die Hannoversche Gartenerde zum Kauf an. Dieses 100 Prozent torffreie Produkt auf Basis von RAL-gütegesichertem Kompost und unkrautfreiem Unterboden dient als hochwertiger Mutterbodenersatz.

Anwendungstipp: Die Hannoversche Gartenerde ist aufgrund ihrer hohen Nährstoffdichte besonders für „stark zehrende“ Pflanzen (wie Tomaten, Kürbis oder Rosen) und zur Neuanlage von Rasenflächen geeignet. Für Moorbeetpflanzen (z. B. Rhododendren), die sauren Boden benötigen, sollte sie aufgrund ihres Kalkgehalts nicht pur verwendet werden. 

Informationen zu den Erden von aha finden Interessierte unter www.aha-region.de und www.klimaschutzagentur.de.
 

Worauf kann ich beim Kauf von Erde noch achten?

Auch wer keine Gelegenheit hat, zur lokalen Blumenerde zu greifen, kann auch beim Einkauf im Baumarkt oder der Gärtnerei etwas für den Klimaschutz tun: Torffreie Erden bereichern inzwischen die meisten Sortimente. Beim Kauf von torffreien Substraten sollte man auf die genaue Kennzeichnung achten: Nur Produkte, die mit dem Aufdruck „torffrei“ oder „ohne Torf“ gekennzeichnet sind, werden ihrem Namen auch gerecht. Torfreduzierte oder torfarme Erden können noch bis zu 70 Prozent Torf enthalten. Eine Produktübersicht und viele weitere Tipps und Informationen gibt es unter www.torffrei.info.

 

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