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Nachbetrachtung

Gesunder Boden – Gutes Klima

Ein Vortrag über den Einfluss von Klimaänderungen auf Böden.

Ein ausgetrockneter Boden © LHH

Ein ausgetrockneter Boden

Das Klima ändert sich weltweit, es wird im Durchschnitt wärmer. Eine weitere Folge des Klimawandels wird die Verschiebung der jährlichen Niederschlagsverteilung sein. Für Hannover bedeutet dies: Im Winter werden höhere Niederschläge erwartet, die Gefahr von Hochwasser steigt. Auch werden lokale Starkregenereignisse zunehmen. Im Sommer werden die Niederschlagsmengen abnehmen, länger anhaltende Trockenphasen führen zu negativen Auswirkungen auf die Vegetation und zur Erosion des Bodens.

Komplexe Funktionen für Mensch und Umwelt

Der Boden als Hauptbestandteil landschaftlicher Ökosysteme erfüllt wichtige und zum Teil äußerst komplexe Funktionen für Mensch und Umwelt. Das Klima beeinflusst die im Boden ablaufenden Prozesse und vor allem die natürlichen Bodenfunktionen. Umgekehrt hat der Boden als CO2-Speicher auch Auswirkungen auf das Klima.

Der Vortrag

Hier setzt der Vortrag von Nicole Engel vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie an und zeigt auf, welche mittel- und langfristigen Auswirkungen auf sämtliche natürlichen Funktionen der niedersächsischen (hannoverschen) Böden zu erwarten sind und welche Anpassungsstrategien Erfolg versprechen.

Über die Referentin

Die Referentin Nicole Engel hat ein Studium der Geographie und Landschaftsökologie an der Universität Hannover absolviert und ist seit dem Jahr 2000 am Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), vormals Niedersächsischen Landesamt für Bodenforschung (NLfB), beschäftigt. Ihr dortiges Aufgabenfeld umfasst u. a. den vorsorgenden Bodenschutz und die Auswirkungen des Klimawandels auf Böden.