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Menschen heben die Arme und lassen sich von der Stimmung tragen, die Veranstaltung findet unter freiem Himmel statt. © VRD / Fotolia.com

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Fußball-WM 2014

Lärmschutz beim Public Viewing – FAQ

Fragen und Antworten: Wer darf Public Viewing veranstalten? Was ist beim Lärmschutz zu beachten? Welche Rechtgrundlage gilt? Was ist zu tun, wenn ich mich gestört fühle?

Wer darf Public Viewing – also öffentliche Fernsehübertragungen im Freien – während der Fußball-WM in Brasilien veranstalten?

Was den Lärmschutz betrifft: Im Prinzip jeder bzw. jede. Jede öffentliche Veranstaltung muss jedoch bei der Region Hannover als Immissionsschutzbehörde angezeigt – also angemeldet – werden. Es reichen eine formlose E-Mail mit folgenden Angaben: Ort, Zeit, Veranstalter, Telefonnummer. Sie erreichen das Team Immissionsschutz der Region Hannover per Mail mit der Adresse Anlagenueberwachung@region-hannover.de
Daneben sind natürlich auch das FIFA-Reglement für Public-Viewing-Veranstaltungen sowie Vorschriften örtlichen Ordnungsämter und der GEMA (www.gema.de) zu beachten.

Was muss ich beim Lärmschutz beachten, wenn ich Public Viewing zur WM anbieten will?

Es gilt das Prinzip der Rücksichtnahme und der betrieblichen Eigenüberwachung. Anlieger und Anliegerinnen dürfen nicht in erheblichem Maß gestört werden. Das unternehmerische Risiko liegt ausschließlich und eigenverantwortlich beim Veranstalter oder der Veranstalterin. Die Region Hannover empfiehlt, die Übertragungsanlage rechtzeitig einzupegeln. Am Besten ist es, damit einen qualifizierten Schallgutachter oder eine Gutachterin zu beauftragen. Adressen sind unter www.resymesa.de zu finden. Im Beschwerdefall muss der Veranstalter oder die Veranstalterin nachweisen, dass er oder sie Lärmschutzmaßnahmen ergriffen hat.

Welche Rechtgrundlage gilt für Public-Viewing während der WM in Brasilien?

Die Bundesregierung hat extra eine Verordnung erlassen, die Sonderregelungen für den Zeitraum vom 12. Juni bis 31. Juli ermöglicht. Sie verweist darin in der Hauptsache auf die Sportanlagenlärmschutzverordnung im Bundes-Immissionsschutzgesetz. Das Bundesministerium hat die wichtigste Fakten zusammengefasst: Fragen und Antworten finden Sie hier.

Was muss ich tun, wenn ich mich erheblich durch eine Public-Viewing-Veranstaltung gestört fühle?

Zunächst einmal gilt es, die Störung zu dokumentieren: Art der Störung, Dauer, Quelle. Während der nächtlichen Übertragungen ist das Team Immissionsschutz der Region Hannover nicht erreichbar. Per Mail können Hinweise an die Adresse Anlagenueberwachung@region-hannover.de gerichtet werden. Darüber hinaus steht Ansprechpartner Sven Hubert montags bis freitags von 7 bis 14 Uhr unter der Rufnummer +49 511 616-23393 zur Verfügung.