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FAQ: Geflügelpest in der Landeshauptstadt Hannover

Häufige gestellte Fragen zur Geflügelpest

Blesshuhn mit zwei Küken im Wasser © Krumland

Wildvögel

Darf ich im Stadtgebiet noch spazieren gehen? Was ist mit meinem Hund? Was ist mit meiner Katze?

Spaziergänger unterliegen keinen Beschränkungen, solange sie keine Geflügelhaltungen betreten. Tote oder verletzte Vögel sollten umgehend, unter Angabe des genauen Fundortes, dem Veterinäramt gemeldet werden.

Hunde müssen im Sperrgebiet angeleint werden. Im Beobachtungsgebiet der Landeshauptstadt Hannover gilt das Freilaufverbot für Hunde und Katzen nur innerhalb eines Abstandes von 50 m zu natürlichen oder künstlichen Gewässern.

Katzen sollten nach Möglichkeit drinnen gehalten werden, um den Kontakt und die Verschleppung von möglicherweise infizierten Vögeln zu vermeiden.

Kann ich noch Geflügelfleisch essen?

Das in der Landeshauptstadt Hannover festgestellte Virus ist höchstwahrscheinlich für den Menschen ungefährlich. Infektionen des Menschen mit H5N8 Viren sind bislang nicht bekannt.

Eine Übertragung des Erregers (H5N8) über infizierte Lebensmittel ist zwar denkbar, aber sehr unwahrscheinlich. Für die Möglichkeit einer Infektion des Menschen durch rohe Eier oder Rohwursterzeugnisse mit Geflügelfleisch von infizierten Tieren gibt es bisher keine Belege.

Auf die Einhaltung von Hygieneregeln im Umgang mit und bei der Zubereitung von rohem Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten sollte grundsätzlich immer, auch außerhalb von Seuchenzeiten, geachtet werden.

Darf ich meine im Sperr- und Beobachtungsgebiet gewonnenen Eier verzehren bzw.vermarkten?

Ja, Eier dürfen weiterhin verzehrt und für den Verzehr vermarktet werden.

Liegt meine Tierhaltung im Sperrbezirk oder Beobachtungsgebiet?

Dies kann aus den Sperrbezirksbeschreibungen und Karten des Sperrbezirks und des Beobachtungsgebietes entnommen werden:

Kann ich mein Geflügel schlachten lassen?

Die zuständige Behörde kann ferner Ausnahmen vom allgemeinen Verbringungsverbot für Geflügel zulassen, wenn Geflügel unmittelbar zur Schlachtung in eine Schlachtstätte im Sperrbezirk oder im Beobachtungsgebiet oder, soweit sich im Sperrbezirk oder im Beobachtungsgebiet keine Schlachtstätte befindet, in eine von der zuständigen Behörde bezeichnete Schlachtstätte verbracht werden soll.

Kann ich mein Geflügel hausschlachten und selber verzehren?

Das Virus des Subtyps H5N8 besitzt für Geflügel hochpathogene (stark krankmachende) Eigenschaften. Infektionen des Menschen mit H5N8 Viren sind bislang nicht bekannt.

Eine Übertragung des Erregers (H5N8) über infizierte Lebensmittel ist theoretisch denkbar, aber unwahrscheinlich. Sofern die Person, die Geflügel schlachtet, die nötige Sachkunde besitzt, das Geflügel klinisch gesund ist und die üblichen Hygieneregeln eingehalten werden, ist eine Schlachtung zum Eigenbedarf weiter erlaubt. Fleisch und Fleischerzeugnisse dürfen jedoch nicht aus dem Sperrbezirk verbracht werden.

Ich halte meine wenigen Hühner (Enten, Gänse…) nur als Hobby – gelten die Maßnahmen auch für mich?

Alle getroffenen/angeordneten Maßnahmen gelten auch für Halter von einzelnen oder wenigen Tieren. Das Risiko der Weiterverbreitung der Wildvogel-Geflügelpest ist bei Hobbyhaltungen genauso groß wie bei gewerblichen Haltungen.

Von großer Bedeutung ist die Meldung jedes Bestandes an das zuständige Veterinäramt.

Wie melde ich meinen Bestand jetzt noch beim zuständigen Veterinäramt?

Sie können ihre Tierhaltung unter Nutzung des Registrierungsantrages melden oder sich diesbezüglich an Bereich Gewerbe und Veterinärangelegenheiten der Landeshauptstadt Hannover wenden.

Dürfen Bruteier aus dem Sperr- und Beobachtungsgebiet verbracht werden?

Nein, es dürfen keine Bruteier aus dem Sperr- und Beobachtungsgebiet verbracht werden.

Was passiert wenn der Hund trotz Leine mit Kot o.ä. in Kontakt kommt?

Nach dem Spaziergang im Sperr- oder Beobachtungsgebiet empfiehlt es sich, die Pfoten zu reinigen, um eine mögliche Virusverschleppung zu vermeiden. Das Virus der Variante H5N8 ist hochanstecken für Geflügel aber nach bisheriger Kenntnis nicht pathogen für Hunde und Katzen.

Was ist mit Katzen die doch frei laufen gelassen werden (im Sperrbezirk), werden diese bejagt? Muss man Angst haben, dass andere die Katzen töten „dürfen“?

Es geht um die Vermeidung der Verschleppung des Virus. Katzen sollten nach Möglichkeit im Innenbereich gehalten werden, manchmal wird das aber nicht möglich sein. Es werden keine freilaufenden Hunde und Katzen aufgrund der vorliegenden Geflügelpest bejagt.

Was mache ich wenn ich tote oder kranke Vögel im Sperrbezirk und Beobachtungszone bzw. im Stadtgebiet finde? Kann und soll ich den Vogel direkt bringen?

Wenn Sie einen toten oder erkrankten Wasservogel oder Raubvogel auffinden, melden Sie diesen bitte bei der Rettungsleitstelle unter Telefonnummer 112 mit genauer Angabe der Fundstelle. Es ist nicht notwendig, dass Sie das Tier selber transportieren. Vermeiden Sie sicherheitshalber Hautkontakt mit den Fundtieren und lassen Sie auch keinen Kontakt durch Ihren Hund oder Ihre Katze zu.

Werden alle gefundenen Vögel im Landkreis auf die Vogelpest untersucht?

Tot aufgefundene Wildvögel, hier Wassergeflügel und Raubvögel, werden im Rahmen des Monitorings untersucht. Nicht empfängliche Tierarten (z.B. einzeln aufgefundene Tauben und Singvögel) werden nicht untersucht.

Welche Desinfektionsmittel sind geeignet, um die Geflügelpestviren abzutöten?

Es ist auf Viruzidie zu achten - das heißt, alle Desinfektionsmittel die viruzid („virustötend“) oder begrenzt viruzid sind, können zur Anwendung kommen. Diese sind in der DVG-Liste in der Spalte 7 zu finden. Erhältlich sind diese im Landhandel, Apotheken und Internetversand.

Darf im Sperrbezirk noch gejagt werden?

Mit Einschränkungen – Mit Inkrafttreten der Sperrbezirk- und Beobachtungsgebietsregelungen ist die Jagd auf Federwild nach Festlegung des Sperrbezirks untersagt.

Dürfen Hunde innerhalb der Beobachtungszone für die Wildjagd auf Füchse und Wildschweine eingesetzt werden?

Generell ist die Jagd auf Federwild in der Beobachtungszone nicht gestattet. Sollten Sie eine Treibjagd mit Einsatz von Hunden planen, wenden Sie sich bitte direkt telefonisch 0511-168 31153 oder unter 32.21@Hannover-Stadt.de an uns.

Gibt es eine Möglichkeit, dass ich eine Jagd auf Federwild im Beobachtungsgebiet durchführen darf?

Federwild darf im Beobachtungsgebiet nur mit Genehmigung oder auf Anordnung der zuständigen Behörde gejagt werden. Da solche Ausnahmegenehmigungen immer Einzelfallentscheidungen darstellen und restriktiv gehandhabt werden sollen, wenden Sie sich bitte mit Ihrer Anfrage direkt telefonisch 0511-168 31153 oder unter 32.21@Hannover-Stadt.de an uns.

Ich habe keine Möglichkeit mein Geflügel aufzustallen, was gibt es für mögliche Alternativen?

Wichtig ist, dass die Tiere nicht frei laufen, Schutz vor Einträgen aus der Luft besteht und keine Wildvögel ungehindert in den Bestand eindringen können. Für Sondersituationen wenden Sie sich bitte mit Ihrer Anfrage direkt telefonisch 0511-168 31153 oder unter 32.21@Hannover-Stadt.de an uns.

Ich wohne im Beobachtungsgebiet innerhalb von 50 m von einem Gewässer und habe eine Katze, die es ausschließlich gewohnt ist, sich im Freiland aufzuhalten. Gibt es eine Möglichkeit, dass meine Katze nicht „eingesperrt“ werden muss?

Sie können einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung von dem Freilaufverbot stellen. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage direkt telefonisch 0511-168 31153 oder unter 32.21@Hannover-Stadt.de an uns.