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Kultur im Schloss 2. Halbjahr 2016

Das Programm von September bis Dezember als pdf.

Kultur im Schloss 1. Halbjahr 2017

Das Programm von Januar bis Juni als pdf.

Zuletzt aktualisiert:

Ein Künstleratelier mit Zeichnungen in den Farben blau und schwarz an den Wänden und weiteren auf einer Leine aufgehängt. © Karl-Heinz Bethmann

Atelier Karl-Heinz Bethmann

Regionale Kunstszene

Atelierspaziergang

Kunst erleben, wo sie entsteht: Der Atelierspaziergang ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, bei der Kunstschaffende ihre Werkräume für die regionale Szene öffnen.

Der Atelierspaziergang

Einmal jährlich im Frühjahr öffnen ausgebildete und hauptberuflich tätige bildende Künstlerinnen und Künstler aus der Region Hannover an jeweils einem von zwei aufeinanderfolgenden Sonntagen ihre Ateliers und stellen sich und ihre Arbeit dem Publikum vor.

Kunstinteressierte können so Kunst am Ort ihres Entstehens kennenlernen und bekommen durch den direkten Kontakt zu den Kunstschaffenden Einblicke in deren Arbeits- und Gedankenwelt.

Als Auftakt zu den Atelierspaziergangs-Sonntagen wird jeweils am vorhergehenden Donnerstag eine Themenausstellung aller Teilnehmenden im Schloss Landestrost in Neustadt a. Rbge eröffnet, die für einen längeren Zeitraum zu sehen ist. Auf diese Weise können sich KunstliebhaberInnen auch nach den Atelierspaziergangs-Sonntagen noch einen Überblick über die unterschiedlichen künstlerischen Positionen verschaffen und bei Interesse einen individuellen Atelierbesuch vereinbaren.

Termine 2017

Sonntag, 14. und Sonntag, 21. Mai, jeweils 11 bis 18 Uhr.

Teilnahmebedingungen für Kunstschaffende

Voraussetzung für die Teilnahme ist neben der hauptberuflichen Tätigkeit (keine Hobbykunst) grundsätzlich eine entsprechende qualifizierte und abgeschlossene Ausbildung – über evtl. Ausnahmen und über die Auswahl der Teilnehmenden entscheidet das Team Kultur der Region Hannover.

Zugang zum Atelier

Das Atelier sollte gut zugänglich sein und ohne Gefährdung betreten werden können.

Auswahl der Ateliers

Einzelateliers sowie Ateliers im Umland der Stadt Hannover, die beim Zinnober-Kunstvolkslauf nicht teilnehmen können, werden bei der Auswahl bevorzugt.

Größere Gemeinschaftsateliers mit mehr als 2 Künstlern können am Atelierspaziergang nicht teilnehmen. Sie können sich bis zum 31.1. des jeweiligen Jahres für den im September stattfindenden Zinnober-Kunstvolkslauf der Stadt Hannover bewerben (E-Mail: Anneke.Schepke@Hannover-Stadt.de).

2017: Bewerbungen bis jeweils 31. Januar 2017

Ab 2017: Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt über die Bewerbung zur Themenausstellung (Theman 2017: „VOM WESEN DES GLÜCKS“).

KünstlerInnen bewerben sich bis 31. Januar 2017 mit einer zwei- oder dreidimensionalen Arbeit sowie einem kurzen Statement dazu für die Themenausstellung im Schloss Landestrost. Die Arbeit soll dem Thema der Ausstellung gerecht werden. Sie muss nicht notwendigerweise völlig neu angefertigt werden. Neue Arbeiten müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vollständig fertiggestellt sein, Konzept  und Umsetzung sollten aber deutlich nachvollziehbar sein. Die Abgabe der fertigen Arbeit soll Ende April erfolgen.

Die Teilnehmerzahl wird auf 36 festgesetzt, um eine bessere Fluktuation zu ermöglichen. Die Auswahl der TeilnehmerInnen trifft das Team Kultur der Region Hannover.

Bewerbungen für das jeweilige Jahr schicken Sie bitte formlos mit ausführlichen Angaben zum künstlerischen Werdegang und einigen kurzen Sätzen zur künstlerischen Zielsetzung sowie einigen Abbildungen neuerer Arbeiten (falls vorhanden, alternativ Verweis auf eine Homepage) an christine.engelmann@region-hannover.de

Ansprechpartnerin

Christine Engelmann
Region Hannover
Team Kultur
Hildesheimer Straße 20
30169 Hannover
Tel.: +49 511 616-23230

Information zur Ausstellung zum Atelierspaziergang

Ausstellungsthema 2017: "Vom Wesen des Glücks"
Ort: Schloss Landestrost, Neustadt a, Rbge, 12. Mai bis 18. Juni 2017
Eröffnung: Donnerstag, 11. Mai 2017

Mit Mitteln der Malerei, Grafik, Installation, Skulptur, Objektkunst, Fotografie etc. sollen verschiedene künstlerische und intellektuelle Positionen zu dem sehr komplexen Phänomen "Glück" formuliert werden. Das Thema bietet Spielraum für vielfältige Interpretationen.

Laut Duden kommt der Begriff vom mittelhochdeutschen Wort „gelucke“. Es bezog sich auf die positive Art und Weise, wie etwas endet, ohne besondere Fähigkeiten oder Zutun des Einzelnen.  „Gelucke“ ist damit auch der Ursprung des englischen „luck“.

Demgegenüber steht das Glück als innerliche Gestimmtheit, die auch maßgeblich von der eigenen Haltung abhängig ist (engl. „happiness“). Sie kann variieren zwischen entspannter, bewusster Zufriedenheit bis zum ekstatischen Glücksgefühl.

In der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung wurde das „Streben nach Glück“ schon 1776 als Menschenrecht verankert. 2012 beschloss die UN-Vollversammlung, den 20. März zum „Weltglückstag“ zu machen. In der UN-Resolution 66/281 wird das Streben nach Glück als „fundamentales menschliches Ziel“ anerkannt – auf Drängen des Königreichs Bhutan, das 2008 den Begriff „Bruttosozialglück“ einführte. Für die Messung dieses Bruttosozialglücks werden berücksichtigt: das psychische Wohlbefinden, der Umgang mit Zeit, die Lebendigkeit der Gemeinschaft, Kultur, Gesundheit, Bildung, Vielfalt der Umwelt, Lebensstandard und Regierungsarbeit.

Der Mensch ist ständig auf der Suche nach dem Glück. (Innerer) Frieden, Gerechtigkeit, Liebe, Gesundheit, Schönheit oder Besitz: die Einschätzung dessen, was Glück bedeutet, kann sehr unterschiedlich sein, ebenso wie die Wege, es zu erreichen. Fest steht: Glück lässt sich nicht erzwingen, es ist nicht berechenbar und es lässt sich nicht festhalten. Und ohne den Gegenpol des Unglücks wäre es gar nicht erlebbar, denn auch Leiden und Verlust gehören zum menschlichen Leben.

Bildende Kunst Region Hannover

Team Kultur

Portaitaufnahme einer Frau, die sich in einem Büro befindet und freundlich in die Kamera lächelt. © Team Kultur, Region Hannover