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So hörens-, sehens- und erlebenswert war der Auftakt: Filme zum (nochmal) Hören und Staunen.

Wie wir gut hören

Niemand ist allein

Dr. Alexander Kind über Schwerhörigkeit und was man dagegen tun kann.

"Mein Lieblingsklang…
… ist das Jubeln im Stadion, wenn 96 ein Tor geschossen hat. Das ist zwar sehr laut. Aber eben auch sehr schön." Dr. Alexander Kind

"Hörgeräte sind nicht das Problem, sondern die Lösung", sagt Alexander Kind. "Eine Hörminderung führt zwangsläufig zu Beeinträchtigungen im Alltag. Moderne Hörgeräte bringen diese verloren geglaubte Lebensqualität zurück."

Ortstermin bei Kind Hörgeräte in Großburgwedel. Alexander Kind, Geschäftsführer des Familienunternehmens, spricht über den Umgang mit Schwerhörigkeit und darüber, was man dagegen tun kann. "Ganz wichtig ist:  Niemand ist damit allein", betont er. "Jeder Siebte bis Achte hat mit Hörproblemen – zum Beispiel Schwierigkeiten beim Verstehen von Sprache in Lärm – zu kämpfen. 5,4 Millionen Menschen in Deutschland haben eine medizinische Indikation für eine Hörgeräteversorgung. Vom 65. Lebensjahr an betrifft es sogar jeden Zweiten." Ein Massenphänomen also. Aber während wir uns bei ersten Anzeichen, dass mit den Augen etwas nicht stimmt, eine Brille verschaffen, wird Schwerhörigkeit in vielen Fällen erst einmal ignoriert, meist sogar  unbewusst. Man stellt den Fernseher eben etwas lauter. Und wundert sich, dass andere so undeutlich sprechen.

"Der Verlust unserer akustischen Wahrnehmung", sagt Alexander Kind, "ist oft ein schleichender Prozess, den viele Betroffene erst spät bemerken oder vielleicht sogar verdrängen." Denn schlechtes Hören wird oft mit dem Älterwerden in Verbindung gebracht. Was aber gar nicht immer stimmen muss: Denn Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes können ebenso gut die Ursache für eine Schwerhörigkeit sein wie ein hoher und lang anhaltender Lärmpegel.

Wer merkt, dass sein Hörvermögen schwindet, sollte sich deshalb auf jeden Fall beraten oder beim HNO-Facharzt untersuchen lassen. "Ein Hörtest beim Hörgeräteakustiker dauert wenige Minuten, kostet nichts und verschafft Sicherheit", sagt Dr. Alexander Kind. Menschen, die sich für eine Hörhilfe entschieden haben, leben nach der Anpassung ihres Hörgeräts oft auf – weil sie plötzlich die Umgebung, ihre Umwelt wieder viel komplexer, viel facettenreicher wahrnehmen. Bleibt die Preisfrage: Wie teuer ist ein Hörgerät? "Wir sind überzeugt, dass gutes Hören Lebensqualität bedeutet und deshalb keine Frage des Geldbeutels sein darf", sagt Alexander Kind. "Moderne Hörgeräte gibt es heute bereits zum Nulltarif – das heißt die Krankenkasse übernimmt die Kosten vollständig. Bei KIND entscheidet sich die überwiegende Mehrheit unserer Kunden für Hörgeräte zum Nulltarif und erlebt Lebensqualität, ohne einen Cent dazu zu zahlen."

Kind Hörgeräte GmbH & Co. KG
Kokenhorststraße 3–5
30938 Großburgwedel
Mitarbeiterzahl: rund 3000
www.kind.com 

HÖRTIPP:

Für welches Hörgerät soll ich mich entscheiden?

Für das, mit dem Sie sich am wohlsten fühlen, sagt Dr. Alexander Kind. Und er empfiehlt dafür zweierlei: Erstens ist eine Hörgeräteanpassung vor allem Dienstleistung und damit Vertrauenssache – bei der Wahl des richtigen Hörgeräteakustikers sollte man sich daher Zeit lassen und gegebenenfalls auch zwischen Anbietern vergleichen. Zweitens sollte man Hörgeräte unbedingt ausprobieren und "probehören" – das gilt vor allem auch für den Nulltarif. Vor dem Entscheid für ein Produkt sollte man sich von Klang und Nutzen überzeugen.