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Studierendenprojekt IfS Uni Hannover

Kindermühle Gehrden

In uriger, kindgerechter Atmosphäre bekommen Schülerinnen und Schüler hier einen lebenspraktischen Einblick darin, wie Mehl aus Getreide gewonnen und wie darüber hinaus das Mehl zum Brot wird.

Zeigt den Mahltrichter, in den die Getreidekörner vor dem Mahlvorgang fallen. Der Mahltrichter führt die Körner in den Mahlvorgang ein. In der Mitte des Bildes ist ein Abspielsymbol abgebildet. © Anna-Lena Schuette

Kindermühle Gehrden: Begleitet von spannenden Anekdoten werden die Kinder durch die einzelnen Bereiche der Mühle geführt. Auf dem Programm sind Geschichten wie die von Max und Moritz.

Die Kinder werden, begleitet von lustigen, phantasievollen Geschichten, durch die Mühle geführt. Dabei wird ihnen die Möglichkeit geboten, sich dem Thema "Vom Korn zum Brot" aktiv und selbstwirksam mit allen Sinnen zu nähern. Es wird am Korn gerochen, es rieselt durch die Finger, es wird selbst gemahlen und gesiebt. "Kann man Mehl überhaupt schmecken?", "Welchen Weg gehen die Getreidekörner und anschließend das Mehl durch die Mühle und wie wird überhaupt Brot daraus?". Fragen wie diese werden lebenspraktisch und handlungsorientiert beantwortet.

Audio Geräusche bei der Mehlherstellung

Das sind typische Geräusche, die bei der Herstellung von Mehl entstehen: Dreschen, das Klappern der Mühle, das Mahlen und das Sieben.

Inhalt

Nicht nur durch die Mühle, sondern auch durch die sehr naturbelassene Umgebung werden unterschiedlichste Unterrichtsthemen aufgegriffen. In der Mühle beschäftigen sich die Kinder mit dem Thema "Vom Korn zum Brot", das zum einen die Benennung und den Umgang mit Pflanzen sowie das Thema gesunde Ernährung beinhaltet. Weiterhin werden die Kinder auch geschichtlich in eine Zeit zurück versetzt, in der Mehl noch nicht in großen Fabriken hergestellt und mit großen Mähdreschern abgetragen wurde, sondern mit Menschenhand, Lasttieren und Wind- oder Wasserkraft gearbeitet wurde. Gut vernetzen lässt sich an dieser Stelle das Thema Energie. Im Inneren der Mühle wird dieses Thema durch eine Kurbel verdeutlicht, die, durch Menschenhand angetrieben, eine Lampe zum Leuchten bringt.
Außerdem ist die Mühle von einem Waldstück umgeben. Direkt neben der Mühle befindet sich ein Gehege, in dem Damwild in unmittelbarer Nähe beobachtet werden kann, sodass auch "Tiere und Pflanzen im Wald" thematisiert werden können. Weiterhin befinden sich mehrere Ziegen und Katzen auf dem Grundstück sowie ein kleiner Schrebergarten, in dem es ebenfalls viel zum Thema Hof- und Landleben zu entdecken gibt.
Der außerschulische Lernort ist für Kinder im Grundschulalter besonders gut geeignet. Den Schülerinnen und Schülern wird viel Freiraum zum Ausprobieren gelassen. Sie können selbstständig und in ihrem eigenen Lerntempo Material- und Sinneserfahrungen machen und ebenso ihre Handlungs- und Problemfähigkeit austesten. Aufgabe der Lehrkräfte ist es vordergründig, den Schülerinnen und Schülern Hilfestellung anzubieten und die Kinder erzieherisch durch den Ablauf zu begleiten. Es sollte inhaltliches Basiswissen zum Thema "Vom Korn zum Brot" vorhanden sein. Die Führung wird vom Mühlenbesitzer selbst übernommen. Es müssen keine weiteren Materialien mitgebracht werden. Jedoch wird angeraten, den Schülerinnen und Schülern ein Vorwissen zum Thema Mühlen und Herstellung von Mehl in der damaligen und heutigen Zeit zu vermitteln, damit es zu effektiven thematischen Verknüpfungen kommen kann. Auch die Nachbereitung ist in Form eines Erfahrungsaustauschs und nochmaligen Rückblick auf das bereits Erlernte notwendig.

Organisatorisches

  • Kosten: Die Mühle wird durch Spendengelder finanziert. Es ist den Besuchern freigestellt, ob oder welchen Betrag sie spenden möchten.
  • Zeitumfang: Mit Hin- und Rückfahrt (Ausgangspunkt: Hannover Hbf) dauert der Mühlen-Besuch insgesamt 5 Stunden. Vom Hannover Hbf ist die Mühle mit dem 500er Bus Richtung Gehrden erreichbar. An der Station Steintor, Gehrden werden die Schulklassen von dem Mühlenbesitzer abgeholt und die Kinder gehen zu Fuß hinauf zur Mühle (Dauer: ca.: 40 Minuten). Bereits hier beginnt die Führung, da sich direkt gegenüber von der Haltestation ein Bäcker befindet. Der Aufenthalt in der Mühle direkt dauert je nach Absprache 2-3 Stunden.
  • Teilnehmerzahl/ Betreuungspersonen: Je nach Förderschwerpunkt und Betreuungsbedarf sind bei 25 Kindern ca. drei Betreuer erwünscht. Dies sollte aber dennoch im Voraus individuell besprochen werden.
  • Essen und Versorgung vor Ort: In den Pavillons, die als Anlaufstelle und Treffpunkt für einen Erfahrungsaustausch oder einen kurzen Imbiss dienen, finden mindestens 25 Kinder Platz. Essen und Getränke sollten selbst mitgebracht werden.
  • Einverständniserklärung: nicht erforderlich
  • Ausrüstung und Materialien: Festes Schuhwerk ist dringend erforderlich. Auch an wärmeren Tagen sollte eine Jacke und lange Hose mitgebracht werden, da es in der Mühle eher kühl ist.
  • Barrierefreiheit und Zugang zu Toiletten: Der Aufstieg im Mühleninneren bis hin zum Mahlwerk ist mit 25 Kindern möglich. Jedoch gestaltet sich dieser für Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen als schwierig, da dieser nur über stabile Leitern möglich ist. Im unteren Bereich der Mühle gibt es jedoch so viel zu entdecken, dass auch in diesem Falle keine Langeweile aufkommen wird. Auch die Toiletten sind für Rollstuhlfahrer nur schwer zugänglich. Hier ist die Hilfe durch die Betreuungspersonen notwendig.

Kontakt

Kinder-Mühle am Gehrdener Berg
Herr Norbert Gardlo
Köthnerberg 3
Tel.: +49 5108012508
http://www.gehrdener-muehle.de
(Keine festen Öffnungszeiten)

Basisinfo über außerschulische Lernorte

Ein Projekt von Studierenden des Instituts für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover

Logo mit der Beschriftung "basisinfo über außerschulische Lernorte". © Dr. Maiko Kahler

  

neben dem Berggasthaus Niedersachsen