Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Hörlandkarte

Orte des Hörens und außerschulische Lernorte in der Hörregion Hannover

Kontakt

Erwin Jordan
Region Hannover
Leitung

Geschäftsführung

Mitwirken und mitgestalten

Sie wollen mit an Bord kommen und das Hören fördern?

Barrierefrei hören

Wo gibt es öffentliche Hilfen für hörgeschädigte Menschen?

Junge Hörregion

Hör-Aktionen, Projekte und Veranstaltungen, die ganz besonders Kinder & Jugendliche aufhören lassen.

Eine Bühne für das Ohr

So hörens-, sehens- und erlebenswert war der Auftakt: Filme zum (nochmal) Hören und Staunen.

Zuletzt aktualisiert:

Ein Obst- und Gemüsestand auf einem Wochenmarkt. Auf der Waage liegen zwei rote Äpfel und Zuchini steht zum Verkauf. © Damla Burgac, Demet Can

Auf dem Wochenmarkt können Kinder mit allen Sinnen Obst und Gemüse kennenlernen.

Studierendenprojekt IfS Uni Hannover

Wochenmarkt Mitte (Klagesmarkt)

Um alles für ein gesundes Schulfrühstück einzukaufen, um ein Bewusstsein für den Handel zu entwickeln oder um mehr über Obst- und Gemüsesorten zu erfahren - der Wochenmarkt ist einen (Lern)Besuch wert.

sind die Stimmen von Verkäufern auf dem Markt zu hören, die ihre Waren anpreisen. Zudem sind auch Nebengeräusche vom Geschehen auf dem Markt zu entnehmen.

den Wochenmarkt auf dem Klagesmarkt mit seinen Besuchern und Verkäufern.

Seit 1882 findet der "Wochenmarkt Mitte" im Herzen von Hannover auf dem Klagesmarkt statt. Seinen Namen hat der Klagesmarkt von der Nikolaikapelle, die südlich des Platzes liegt. Die Nikolaikapelle war damals die Kirche des dort im Mittelalter befindlichen Stiftes für Alte, Kranke und Aussätzige. Zweimal in der Woche, jeweils dienstags und samstags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr, kommen hier Verkäuferinnen und Verkäufer zusammen und bieten ihre frischen Waren vorwiegend aus der Region zum Verkauf an. Der Klagesmarkt verfügt über eine Verkaufsfläche von ca. 3000 qm und gehört somit zu den kleineren Märkten Hannovers.

Inhalt

Der Wochenmarkt bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu erfahren, wie ein Markt funktioniert. Sie entwickeln ein Bewusstsein für den Handel - hier für den Direktverkauf - und können wirtschaftliche Bezüge ihres eigenen Konsumverhaltens (Umgang mit Geld) begreifen. Zudem erhalten sie einen direkten Zugang zu Lebensmitteln mit einer realen Begegnung zum Produzenten der Ware und können erschließen, was zu einem gesundheitsbewussten und -fördernden Handeln gehört. Außerdem ist es hier eher möglich bedarfsgerechte Mengen zu kaufen. Der Besuch des Marktes kann zum Beispiel im Rahmen des Themas "Gesundes Schulfrühstück" (Gesundheit und Gesundheitsprophylaxe) stattfinden.
Da keine Unterweisung durch einen örtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stattfindet, ist eine gründliche Vorbereitung der Lehrkraft notwendig. Je nach Vorhaben sollte evtl. ein Geldbetrag und Tragetaschen für einen Einkauf mitgebracht werden. Es bietet sich an, mit den gekauften Lebensmitteln, gemeinsam etwas zuzubereiten (gesundes Frühstück, Salate, Smoothies usw.) und dieses zu genießen.

Organisatorisches

  • Kosten: Außer evtl. Fahrkosten (Fahrkarten) fallen für Schüler-In und Lehrkräfte keine Kosten für den Besuch des Marktes an.
  • Öffnung: Für Schulklassen bietet sich an den Markt an einem Dienstag aufzusuchen, da der Markt unter der Woche nur dienstags stattfindet.
  • Zeitumfang: Kann nach Interesse und Bedarf gewählt werden, dabei sollte der nächstgelegene Markt aufgesucht werden.
  • Teilnehmerzahl: Kann von Lehrkräften gesteuert werden. Bei einer Schulklasse von 20-25 Schülerinnen und Schüler sollten in der Regel zwei Betreuungspersonen eingeplant werden. Je nach Anzahl und den Voraussetzungen der Kinder sollte die Zahl der Begleitpersonen angepasst werden.
  • Versorgung vor Ort: Es bietet sich an, dass die Schüler_Innen sich auf dem Markt regionale Lebensmittel zum Verzehr kaufen. Getränke sollten lieber selbst mitgebracht werden.
  • Einverständniserklärung: Nicht notwendig, dies liegt in der Verantwortung der Lehrkräfte.
  • Kleidung: Je nach Jahreszeit und Wetterlage sollte auf wettergerechte Kleidung geachtet werden. Für einen Einkauf sollten ausreichend Tragetaschen mitgenommen werden.
  • Barrierefreiheit: Der Markt ist barrierefrei zugänglich. Zudem befindet sich auch eine WC-Anlage auf der Fläche (50 Cent).
  • Anreise: 5-7 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof Hannover bis zum Kröpcke, von der U-Bahn-Station Kröpcke mit der Stadtbahn Linie 6 (Richtung Nordhafen) oder Linie 11 (Richtung Haltenhoffstraße) bis zur Haltestelle Christuskirche, von dort aus ist es ca. 1 Min. zu Fuß. Siehe auch Fahrplanauskunft: www.gvh.de und www.efa.de
  • Öffnungszeiten: Dienstags und samstags von 8:00 bis 13:00 Uhr

Basisinfo über außerschulische Lernorte

Ein Projekt von Studierenden des Instituts für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover

Logo mit der Beschriftung "basisinfo über außerschulische Lernorte". © Dr. Maiko Kahler