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Bürger-Service

Trink!Wasser aus der Leitung

Dafür ist es doch da! Infoveranstaltung am 25.4. mit Umweltmedizinern und Gesundheitsingenieuren der Region Hannover als Referenten.

140 Liter Wasser verbraucht jede Person in Deutschland durchschnittlich pro Tag – mehr als eine volle Badewanne. Die Region Hannover will das lebenswichtige Element in den Blickpunkt rücken und auf die Bedeutung des Trinkwassers hinweisen.

Kann man Leitungswasser bedenkenlos genießen?

Ist es auch für die Ernährung von Säuglingen geeignet? Woher kommt mein Leitungswasser eigentlich? Welche Risiken der häuslichen Trinkwasserinstallation muss ich bedenken? Antworten erhalten Sie vom Fachbereich Gesundheit der Region Hannover am
Mittwoch, 25. April2017 von 16:00 bis 17:30 Uhr in der Weinstraße 2, 30171 Hannover. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu der Informationsveranstaltung herzlich willkommen. Es geht auch um Risiken, die die häuslichen Trinkwasserinstallationen und -leitungen mit sich bringen. 

Trinkwasserqualität wird überwacht

Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover überwacht regelmäßig die Trinkwasserqualität. "Wasser aus der Leitung muss in Deutschland die Vorgaben gemäß der Trinkwasserverordnung erfüllen, dann kann es bei uns ohne Bedenken getrunken werden", sagt Dr. Mustafa Yilmaz, Amtsarzt der Region Hannover.

Anders als mancher vielleicht denkt ist das Leitungswasser in Deutschland qualitativ hochwertig, es enthält auch wichtige Mineralstoffe. Der Schluck aus dem Hahn kann aber auch Gefahren mitbringen. "Wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung steht, können sich Metalle aus dem Leitungsmaterial anreichern – dies gilt vor allem, wenn noch alte Bleileitungen vorhanden sind. Kaltwasser soll kalt, Warmwasser heiß sein – wenn Wasser länger lauwarm in der Leitung steht, können sich gefährliche Bakterien bilden und im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung durch Legionellen führen", sagt Dr. Konrad Wolfarth, Umweltmediziner der Region Hannover. An der so genannten Legionärskrankheit sterben in Deutschland jährlich schätzungsweise bis zu 3.000 Menschen. Wie man der Krankheit vorbeugen kann, wird ebenfalls Thema des Infonachmittages im Gesundheitsamt sein. 

Die Referenten

sind Mitarbeiter des Teams Allgemeiner Infektionsschutz und Umweltmedizin:
Dr. Konrad Wolfahrt (Umweltmediziner), Wilko de Buhr (Gesundheitsingenieur) und Bill Marquardt (Gesundheitsingenieur)

Termin(e): 25.04.2017 
von 16:00 bis 17:30 Uhr
Ort

Fachbereich Gesundheit

  • Weinstraße 2-3
  • 30171 Hannover

Der Eintritt ist frei.
Der Veranstaltungsort ist stufenlos erreichbar.
Anmeldung bitte bis zum 20. April 2017 unter der Telefon-Nr.: +49 511 616-24123 oder per E-Mail an: Iris.Mielke@region-hannover.de