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Regionspräsident Hauke Jagau (rechts) und Erika Giesemann-Fraatz stehen nebeneinander und halten gemeinsam eine Urkunde. Hinter ihnen stehen © Stahl, Region Hannover

Aushändigung der Medaille für vorbildliche Verdienste um den Nächsten an Erika Giesemann-Fraatz durch Regionspräsident Hauke Jagau am 9. Oktober 2015

Medaille für vorbildliche Verdienste

Auszeichnung für Erika Giesemann-Fraatz

Regionspräsident Hauke Jagau übergibt Erika Giesemann-Fraatz die Medaille für vorbildliche Verdienste um den Nächsten.

Der Herr Ministerpräsident hat Frau Giesemann-Fraatz in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um das Allgemeinwohl die Medaille für vorbildliche Verdienste um den Nächsten verliehen.

Frau Giesemann-Fraatz engagiert sich seit den 1950er Jahren im sozialen Bereich

Bereits seit Mitte der 1950er Jahre ist Frau Giesemann-Fraatz bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. aktiv und war damals auf ehrenamtlicher Basis im Sanitätsdienst tätig. Ab 1958 hat sie als Schwesternhelferin die ehrenamtlichen Aufgaben der Johanniter-Unfall-Hilfe im Henriettenstift und im Annastift in Hannover unterstützt.

2004 aktivierte Frau Giesemann-Fraatz ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei der Johanniter-Unfall-Hilfe im Ortsverband Deister. Sie ist dort im ambulanten Dienst tätig und hat zunächst Besuchsdienste bei alten und pflegebedürftigen Personen durchgeführt. Seit 2007 ist Frau Giesemann-Fraatz auch im Betreuungsdienst in der Einrichtung "Betreutes Wohnen" der Residenz Gehrden tätig, unterstützt die hauptamtliche Betreuungsperson und führt verschiedene Angebote für die dort lebenden Senioren durch.

Hospizdienst

In den Jahren 2007/2008 hat sich Frau Giesemann-Fraatz zur ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterin ausbilden lassen. Seit dem Abschluss dieser Ausbildung unterstützt sie den von der Johanniter-Unfall-Hilfe betriebenen Hospizdienst auf der Palliativstation der Medizinischen Hochschule Hannover. Einmal wöchentlich besucht Frau Giesemann-Fraatz die auf diese Station aufgenommenen schwerstkranken und sterbenden Patienten, um sie zu betreuen, mit ihnen Gespräche zu führen und für sie sowie ihre Angehörigen da zu sein. Des Weiteren übernimmt sie auf der Palliativstation anfallende Hilfs- und Unterstützungsarbeiten, um das Personal zu entlasten.

Würdigung und Anerkennung

Die über Jahrzehnte geleistete ehrenamtliche Arbeit findet mit der Verleihung der Medaille für vorbildliche Verdienste um den Nächsten die ihr gebührende Würdigung und Anerkennung.

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