Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungs­kalender

Dezember 2016
12.2016
M D M D F S S
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Schulpreis des Bundespräsidenten für Entwicklungspolitik

Die Berufsbildende Schule 3 der Region Hannover wird für ihr Afrika-Projekt ausgezeichnet und erhält 5000 Euro.

Ein Glas, in das Wasser eingefüllt wird © Forum Trinkwasser e.V.

Trinkwasser

Hannover, 23.6.2010

BBS 3 wird für Afrika-Projekt ausgezeichnet

Region Hannover. Die Berufsbildende Schule 3 der Region Hannover ist heute (23.6.) im Schloss Bellevue ausgezeichnet worden. Schulleiter Ulrich Erdmann nahm den Schulpreis des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik in Höhe von 5000 Euro entgegen. Die Verleihung übernahmen Dr. Hans-Jürgen Wolff, Chef des Bundespräsidialamts, und die Staatssekretärin im Bundesentwicklungsministerium, Gudrun Kopp. Gewürdigt wurde vor allem das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer der BBS 3 für die Partnerschaft mit der Lwandai Post Primary School (Berufsschule) und der Lwandai Secondary School in Mlalo in Tansania. In diesem Rahmen betreibt die BBS 3 seit 1999 ein Trinkwasserprojekt, das neben der interkulturellen Begegnung von Schülerinnen und Schülern auch ganz praktische Hilfe anbietet.

Im Mittelpunkt des Trinkwasserprojekts steht die Wartung und Instandsetzung der sanitären Anlagen der Schülerunterkünfte in Mlalo. „Auf diese Weise verbessern wir dort die Lebensqualität. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler aus Deutschland die Bedeutung der Ressourcen Wasser und Energie hautnah kennen“, sagt Ulrich Erdmann. Zudem habe sich gezeigt, dass die Begegnungen intensiver ablaufen, wenn am Ende etwas gemeinsam Erreichtes stehe. Vor allem Auszubildende der Abteilung Versorgungstechnik der BBS 3 sind Zielgruppe des Projekts.

Unterstützung bieten die Lehrkräfte der BBS 3 auch bei der Entwicklung für Unterrichtsideen für Mlalo. So hatten die Gäste aus Tansania beim letzten Treffen in Hannover 2008 angesprochen, dass sich verhältnismäßig wenige Absolventen der Secondary Schools auf technische Berufe konzentrieren. Die Folge: Es gibt zu wenige Ingenieure und Dienstleister für den technischen Bereich in Tansania. Bei den Schülerinnen und Schülern sollte daher das Interesse für Technikberufe geweckt werden. Inzwischen liegt ein Konzept auf dem Tisch, das die Lehrkräfte der BBS 3 erarbeitet haben: eine AG, in der Solarlampen gebaut werden.

Für Oktober ist der nächste Besuch in Tansania geplant. Drei Lehrkräfte und fünf Schülerinnen und Schüler der BBS 3 werden dabei sein. Dann kann auch das Solarlampen-Projekt konkret angeschoben werden.

Region Hannover