Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungs­kalender

Dezember 2016
12.2016
M D M D F S S
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Zuletzt aktualisiert:

Roberta Challenge

Junge Tüftler gewinnen Wettbewerb

Einen Stausee fluten, Loren zum Bergwerk fahren und entladen, Baumstämme aus dem Wald ziehen und zum Sägewerk befördern – 22 Teams navigierten beim Robotikwettbewerb kleine Roboter durch die Berglandschaft im Harz und versuchten dabei den Überblick zu behalten.

Fünf Jungen eine Frau und ein Mann stehen an einem Tischspielfeld. Auf dem Spielfeld sind zwei kleine Roboter. © Region Hannover

Erklären das Spielfeld: Die jungen Gewinner des Teams „ibots juniors“ mit Onno Maaß (11, v. l.), Artur Kolodziej (11), Fabian Weißbach (11), Julian Fuchs (11) und Lennard Lessig (11) erklären Ingelore Hering, Abteilungsleiterin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft und Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, was die Roboter auf dem Spielfeld geleistet haben.

Bei der Roberta Challenge am 17. Juli stellten sich die teilnehmenden Teams aus der Region Hannover der Herausforderung, Roboter so zu programmieren und zu lenken, dass er sich möglichst schnell und fehlerfrei über den Spielplan bewegt und alle Aufgaben meistert.

Mit Freude, Technikwissen und Ideenreichtum

"Es ist für mich schön und sehr beeindruckend zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Freude am Lösen der kniffligen Aufgaben, aber auch mit wie viel technischem Wissen und Erfindergeist die jungen Teilnehmer in den Wettbewerb gehen", sagte Ingelore Hering, Abteilungsleiterin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Gemeinsam mit Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, besuchte Ingelore Hering am Freitagnachmittag den Robotikwettbewerb, um den Teams bei der Bewältigung des Parcours über die Schulter zu schauen.

Unfallfrei durch den Parcours

Zum Wettbewerb selbst durften die Teams einen fahrtüchtigen Roboter mitbringen. Vor Ort erhielten sie dann Aufgaben, die ihr Roboter auf dem Spielfeld bewältigen muss. Die Herausforderung: den Roboter so umzubauen und zu programmieren, dass er den Parcours in möglichst kurzer Zeit und unfallfrei absolviert. Ulf-Birger Franz war beeindruckt, was sich die Entwicklerinnen und Entwickler der Challenge – selbst alles Schülerinnen und Schüler – ausgedacht hatten. "Die vielen Details auf dem Spielfeld und die Aufgaben zeigen, mit wie viel Ehrgeiz und Leidenschaft hier beide Seiten bei der Sache sind: Die Schülerinnen und Schüler, die selbst an dem Wettbewerb teilnehmen, und auch die Jugendlichen, die sich die Aufgaben und das Regelwerk ausgedacht haben."

Gespickt mit Überaschungen

"Der Parcours ist so gestaltet, dass ihn Anfänger und auch Fortgeschrittene meistern können und Spaß dabei haben. Und wir haben einige Überraschungen für die Teams eingebaut", verraten Johanna Jopp und Nina Gox. Die beiden Schülerinnen haben im Vorfeld des Wettbewerbs in einem Team mit weiteren Jugendlichen den Parcours entwickelt.

22 Teams haben teilgenommen

Ausrichterin der Roberta Challenge ist das RobertaRegioZentrum, eine Einrichtung der Region Hannover in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS), der Industrie- und Handelskammer Hannover, der Stadt Garbsen sowie der Stiftung NiedersachsenMetall. Es wurde im August 2013 eröffnet und hat mit Unterstützung der Stadt Garbsen seine Räume im Johannes-Kepler-Gymnasium in Garbsen gefunden. Erstmals fand der Wettbewerb in diesem Jahr im Lichthof der Leibniz Universität in Hannover statt. "Engagierte Schülerinnen und Schüler sind unsere Studierenden von morgen. Wir freuen uns daher sehr, den Wettbewerb zu unterstützen", sagt Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover. "Robotik ist in Forschung und Lehre ein Aushängeschild der Universität – beispielsweise bieten wir auch einen eigenen Master ‚Navigation und Umweltrobotik‘ an."

13 Schulen aus der Region Hannover und weiteren Landkreisen

Das Gymnasium Stolzenau, die Schillerschule Hannover, das Gymnasium Bad Nenndorf, die Bismarckschule und die Leibnizschule aus Hannover, die KGS Sehnde, die KGS Ronnenberg, das Johannes Kepler Gymnasium aus Garbsen, die Humboldtschule Hannover, die IGS Wedemark, das RZ Hannover, das Max-Planck-Gymnasium aus Delmenhorst sowie das Mathias-Claudius Gymnasium aus Gehrden – haben mit insgesamt 22 Teams am Wettbewerb teilgenommen - davon acht Teams in der Altersklasse "Junior" (10 bis 12 Jahre) und 14 Teams in der Altersklasse "Senior" (13 bis 16 Jahre). Die Gewinnerteams der Kategorie "Parcours" konnten sich jeweils über ein Basis-Set "LEGO MINDSTORMS Education EV3", freuen.

Auswertung bei den "Junioren" und "Senioren"

In drei Kategorien wurden die Teams bewertet: "Programm und Konstruktion", "Teamwork" sowie "Parcours".

Die Auswertung bei den Junioren: In den Kategorien "Programm und Konstruktion" sowie "Teamwork" hatte das Team "MCG robohits" die Nase vorn, dicht gefolgt von den "RoboTigers Junior" und den "i-bots juniors". Die Kategorie "Parcours" gewann das Team "i-bots junior", den zweiten Platz belegten die "Kekse", gefolgt von dem Team "Die Legobauer von Morgen".

Die Auswertung bei den Senioren: In der Kategorie "Programm und Konstruktion" waren die "RoboCats" ganz weit vorn. Den zweiten Platz belegte das Team "OGEL", den dritten Platz machten die "sChiller 2". Letztere hatten in der Kategorie "Teamwork" die Nase vorn, gefolgt von "Bismarck 2" und "Stolzenau 2". Die Kategorie "Parcours" entschied das Team "The Robo-Cops" für sich. Den zweiten Platz belegte "Bismarck 2", den dritten Platz "Stolzenau 1".

Die Gewinnerinnen und Gewinner

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Roberta Challenge sind auf der Internetseite des RobertaRegioZentrums www.roberta-hannover.de abrufbarund hier aufgelistet:

  • Stolzenau 2 (Gymnasium Stolzenau): Ruben Rose, Kristof Meier, Josephine Acikgöz, Erik Kornek und Marian Braun
  • Robo Tigers Junior (KGS Ronnenberg): Marlo Woll, Fabian Nebel, Lukas Wollmann und Nico Rachel
  • MCG robohits (Matthias-Claudius-Gymnasium): Dennis Eicke, Lennard Lukaszewicz, Marc Keese, Hanko Neumann und Giuliano Heuer
  • sChiller 2 (Schillerschule Hannover): Alexej Pletener, Merten Dieckmann und Sebastian Schmitt
  • OGEL (Humboldtgymnasium): Markus Grote, Jasper Herting, Björn Lindenblatt und Hugo Meinhof
  • RoboCats (KGS Ronnenberg): Kai-Jan Schickentanz, Suna Brockmann, Mike Kuhlig und Finn Buchholz
  • Die Legobauer von Morgen (Johannes Kepler Gymnasium): Jannes Hagemann, Malte Büttner und Jonas Büttner
  • Kekse (Johannes Kepler Gymnasium): Samuel Kostiuk, Lucas Hermenau und Domenic Winkler
  • Ibots junior (Roberta RegioZentrum): Julian Fuchs, Fabian Weißbach, Onno Maaß, Lennard Lessig und Artur Kolodziej
  • Bismarck 2 (Bismarckschule): Alexandre Schreeck, Lia Au, Paula Schaper, Leon Knaack und Johanna Kintrup
  • Stolzenau 1 (Gymnasium Stolzenau): Alessandro Stauf, Max Känner, Sarah Barg, Mathis Kopp und Matthias Kortsch
  • The Robo-Cops (Integrierte Gesamtschule Wedemark): Kevin Mönkemeier, Jörn Kocks, Marvin Backhaus, Clemens Lindwedel