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Acht Männer und eine Frau stehen für Gruppenfoto auf einer Treppe. © Region Hannover

Erstmals stehen Wolfsbeauftragte den Naturschutzbeauftragen zur Seite

Ehrenamt

Naturschutz- und Wolfsbeauftragte bestellt

Umweltdezernent Prof. Dr. Axel Priebs hat drei neue Wolfsbeauftragte und vier bewährte Naturschutzbeauftragte im Regionshaus belehrt und die Ernennungsurkunden übergeben.

Drei neue Gesichter, dazu vier altgediente Expertinnen und Experten für Flora und Fauna: Mit der Übergabe der Ernennungsurkunden und einer kurzen Belehrung über Rechte und Pflichten hat am Dienstag, 28. Juni 2016, der Umweltdezernent der Region Hannover, Prof. Dr. Axel Priebs, die ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten für die Städte Hannover – Bereich West -, Gehrden, Langenhagen und Wennigsen offiziell "bestellt". Ihnen zur Seite stehen für die nächsten fünf Jahre erstmals drei Wolfsbeauftragte, die für das gesamte Regionsgebiet zuständig sind.

Für die westlichen Stadtteile der Landeshauptstadt Hannover wurde  bis zum 30. Juni 2021 der Diplom-Biologe Friedrich Gerhard Wach (75) als Naturschutzbeauftragter wiederberufen. Sein Kollege in Gehrden bleibt der Landwirt Heinrich Möller (63), der in der Burgbergstadt schon seit 2011 das Amt versieht. Um den Naturschutz und die Landschaftspflege in Langenhagen kümmert sich erneut Ricky Stankewitz. Das 37-jährige NABU-Mitglied wurde von der Stadt zur Wiederbestellung vorgeschlagen. Bernd Mros (60) leitet hauptberuflich die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Hameln, wird sich aber auch weiter nach Feierabend für die Natur in seiner Heimatkommune einsetzen.

Jetzt auch Wolfsbeauftragte

Neu in der Riege sind die Wolfsbeauftragten Nina Graupner (39), Thomas Behling (58) und Helge Stummeyer (47). Alle drei sind Mitglieder der Landesjägerschaft Niedersachsen. Ihre Tätigkeit umfasst sowohl die Beratung als auch gegebenenfalls die Rissdokumentation. Darüber hinaus unterstützen sie die Öffentlichkeits- und Umweltbildungsarbeit durch Informationsveranstaltungen, auch an Schulen und Kindergärten.

Das leisten die ehrenamtliche Naturschutzbeauftragten

Die Aufgabenbereiche der Naturschutzbeauftragten sind vielfältig und erfordern neben fachlicher Qualifikation auch praktische Erfahrungen sowie profunde Ortskenntnisse: Sie beraten und unterstützen die Umweltverwaltung in allen Angelegenheiten des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Sie leisten Aufklärungsarbeit, helfen bei Kartierungsarbeiten und Gewässerschauen und sind dabei, wenn Naturschutzmaßnahmen in den Kommunen geplant werden. Auch der Besuch von Ausschusssitzungen, Veranstaltungen und Weiterbildungsseminaren oder die Arbeit mit Schulklassen gehört zu ihren Tätigkeiten. "Sehr hilfreich sind für einen Naturschutzbeauftragten deshalb eine hohe Kommunikationsbereitschaft und Verhandlungsgeschick", betonte Prof. Priebs bei der Urkundenübergabe im Regionshaus. Der Dezernent dankte den ehrenamtlichen Expertinnen und Experten für die geleistete Arbeit und für die Bereitschaft, weitere fünf Jahre ihr Wissen und ihre Zeit für den Naturschutz in der Region zur Verfügung zu stellen.

(Veröffentlicht: 29. Juni 2016)