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An dem bekannten Wegweiser für Radwege (rote Schrift auf weißem Grund) ist ein quadratisches Schild mit dem Text "Von Moor zu Moor" angebracht. © Region Hannover

Hinweis: "Von Moor zu Moor"

Neuer Themenradweg

Nordhannoversche MoorRoute eröffnet

Der neue Themenradweg "Nordhannoversche MoorRoute" führt von Moor zu Moor und verbindet acht Moorlandschaften auf einer Strecke von rund 100 Kilometern.

Durch die Moorlandschaften im Norden Hannovers führt seit heute ein neuer Themenradweg: Die rund 100 Kilometer lange Nordhannoversche MoorRoute verbindet das Altwarmbüchener Moor mit fünf weiteren Mooren in den Städten und Gemeinden Hannover, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wedemark und Wunstorf. Stationen an der Route sind auch das Moorinformationszentrum in Resse (MOORiZ), das geplante Naturparkhaus in Mardorf, das Infozentrum Steinhude oder die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer in Winzlar. Tafeln am Wegesrand und spezielle Internetseiten informieren über die sensiblen Landschaftsräume und ihre Bedeutung auch für den Klimaschutz. Mit einer Exkursion vom MOORiZ zum Bissendorfer Moor wurde die Route heute offiziell eröffnet.

 

"Die Region Hannover verfügt über einen wahren Schatz an noch weitgehend erhaltenen Hochmooren. Diesen außergewöhnlichen Naturraum wollen wir für die Naherholung erlebbar und erfahrbar machen“, erläuterte Umweltdezernent Prof. Axel Priebs das Engagement der Region: "Unter den Bedingungen des Klimawandels sind gerade Moore für den Erhalt der Artenvielfalt von zentraler Bedeutung; durch ihre Fähigkeit, Kohlendioxid dauerhaft zu binden, ist der Beitrag wieder wachsender Moore zum Klimaschutz beträchtlich. Auch darüber informiert die neue Themenroute und leistet so einen Beitrag zur Umweltbildung in der Freizeit."

Mit bestehenden Angeboten verknüpft

Die "Nordhannoversche MoorRoute" nutzt weitgehend die schon ausgeschilderten Wege der FAHRRADREGION oder folgt in Teilstrecken örtlichen Routen. Ein Wegeneubau war nicht erforderlich. Damit der Themenweg auch in Abschnitten befahrbar ist, ist er eng mit den Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs verknüpft. "Durch die möglichen Verkürzungen der Route mit Hilfe von Bussen oder Bahnen ist die Route auch für Familien und ungeübte Radlerinnen und Radler meisterbar", erläutert Bilge Tutkunkardes, Leiterin des Teams Regionale Naherholung bei der Region Hannover. Ziel der Planung sei es gewesen, die MoorRoute mit schon bestehenden Naherholungsangeboten in der Region zu verknüpfen, um ein breit gefächertes Angebot für unterschiedliche Nutzergruppen zu schaffen. Dazu zählen auch der Geologische Lehrpfad am Brelinger Berg (Wedemark) oder der Findlingsgarten in Hagenburg.

Entlang an acht Mooren

Die Moore, die durch die Route erschlossen werden, liegen entweder direkt am Wegesrand oder sind durch einen ausgeschilderten Abzweig erreichbar:

  • Hagenburger Moor (Landkreis Schaumburg/Wunstorf)
  • Totes Moor (Neustadt am Rbge./Wunstorf)
  • Otternhagener Moor (Neustadt a. Rbge./Wedemark)
  • Helstorfer Moor (Neustadt a. Rbge./ Wedemark)
  • Schwarzes Moor (Garbsen/Wedemark)
  • Bissendorfer Moor (Wedemark/Langenhagen)
  • Oldhorster Moor (Isernhagen/Burgdorf)
  • Altwarmbüchener Moor (Isernhagen/Landeshauptstadt Hannover/Lehrte)

"Die Nordhannoversche Moorroute ist neben dem Grünen Ring, dem Deisterkreisel und der FAHRRADREGION Hannover das vierte wichtige Großprojekt für die Freizeitgestaltung und Erholung mit dem Rad in der Region Hannover", betonte Sonja Beuning, Leiterin des Fachbereichs Planung und Raumordnung der Region Hannover.

Die Kosten für die Aus- und Beschilderung der "Nordhannoverschen MoorRoute" trägt die Region Hannover. Notwendige Maßnahmen für die Unterhaltung der Wege erfolgen in Abstimmung mit den beteiligten Partnern.

Infos und Download

(Veröffentlicht am 7. Oktober 2015)