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Eröffnung

Zentrale Be­ra­tungs­stel­le in Ronnenberg

Flächendeckende Familien- und Erziehungsberatung in der Region Hannover.

Gruppenfoto in einem größeren Raum. © Region Hannover

Das ganze Team der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg mit Regionspräsident Hauke Jagau, Ronnenbergs Erstem Stadtrat Torsten Kölle und Matthias Möller, dem koordinierenden Gesamtleiter der Familien- und Erziehungsberatungsstellen der Region Hannover.

Gebündelte und niedrigschwellige Unterstützung für Familien mit Kindern in der Region Hannover: Die Eröffnung der zentralen Beratungsstelle in Ronnenberg am Freitag (18. September) ist gleichzeitig offizieller Start des neuen Versorgungskonzeptes der Familien- und Erziehungsberatung (FEB) der Region Hannover. Künftig wird es in jeder Kommune FEB-Angebote in Form einer Beratungsstelle, Außenstelle oder einer regelmäßigen Sprechstunde geben.

„Die zentrale Beratungsstelle in Ronnenberg verbessert die Versorgung in der Teilregion Süd-West deutlich: kürzere Wege, schnellere Beratung, weniger Wartezeiten. Damit können wir wirklich allen Familien mit Kindern niedrigschwellig Hilfe und Unterstützung bieten“, so Regionspräsident Hauke Jagau. „Der neue Standort markiert einen wichtigen Umsetzungsschritt des neuen Konzeptes: flächendeckende Grundversorgung und einheitliche Qualitätsstandards der Familien- und Erziehungsberatung in allen Kommunen.“

Zu der zentralen Beratungsstelle in Ronnenberg gehören die FEB- Außenstellen in den Kommunen Barsinghausen, Laatzen und Springe. Sprechstunden in Gehrden, Hemmingen, Pattensen und Wennigsen sollen im nächsten Jahr dazu kommen. Insgesamt zehn Sozialpädagogen, Psychologinnen sowie Psychotherapeutinnen des Fachbereichs Jugend der Region Hannover kümmern sich um die Beratungen in der Teilregion Süd-West. Ergänzt wird das Angebot durch die Paar-, Familien- und Lebensberatungsstelle des evangelischen Kirchenkreises Laatzen-Springe in Laatzen, die von der Region Hannover gefördert wird.

Zu den Angeboten der FEB gehören – neben der Beratung und therapeutischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern – die Trennungsberatung, die frühe Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern sowie Angebote der Prävention wie etwa Gesprächsrunden oder Vorträge. Darüber hinaus beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FEBs Fachkräfte aus Jugendhilfe, Kitas, Schulen oder anderen sozialen Diensten und Einrichtungen.

„Unser Ziel ist es, in Zukunft noch intensiver mit den lokalen Hilfeangeboten zusammenzuarbeiten und neue Kooperationen einzugehen“, so Matthias Möller, koordinierender Gesamtleiter der Familien- und Erziehungsberatung der Region Hannover, „außerdem wollen wir künftig noch mehr nach draußen gehen und unsere Unterstützung vor Ort anbieten, zum Beispiel in Kitas und Schulen.“

Das neue Versorgungskonzept der Familien- und Erziehungsberatung ist im Juli 2015 von der Regionsversammlung beschlossen worden. Unabhängig von dem Träger der Beratungsstellen sollen Qualitätsstandards regionsweit einheitlich werden. Sofern nicht die Region Hannover die FEB-Versorgung übernimmt, werden dafür Förderverträge mit den freien Trägern geschlossen. Die Kommunen, die selbst Jugendhilfeträger sind, können entscheiden, ob sie die FEB-Grundversorgung selbst übernehmen oder diese Aufgabe durch die Region Hannover wahrnehmen lassen: Burgdorf, Laatzen und Lehrte gehören zu den Kommunen mit eigenem Jugendamt, die die Organisation und Steuerung der FEB-Leistungen der Region Hannover übertragen haben. Die Kommunen Hannover und Langenhagen übernehmen diese Aufgabe selbst, wobei sie die Region Hannover finanziell unterstützt.

Die nord-westliche Teilregion wird durch die FEB Neustadt mit ihren Außenstellen in Seelze und Wunstorf sowie durch die Beratungsstelle für Erziehungs- und Lebensfragen der Stadt Garbsen versorgt. In den Kommunen Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze bleibt die FEB Burgdorf mit ihren Außenstellen die zentrale Beratungsstelle. In den nördlichen Kommunen Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark übernimmt die dortige Lebensberatungsstelle diese Funktion. Ergänzt wird die flächendeckende Versorgung durch zentrale Beratungsangebote freier Träger in der Landeshauptstadt und durch spezialisierte Fachberatungsstellen. Alle beteiligten Beratungsstellen sind im „Netzwerk Familienberatung“ organisiert, das regelmäßig alle Kooperationspartnerinnen und -partner zum fachlichen Austausch einlädt.