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Architekturdenkmäler Hannover

Die interessantesten Architekturdenkmäler

Hannovers Architekturdenkmäler sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Das Betreten der historischen Bauten ist aber nur in einigen Fällen möglich.

Architekturdenkmäler © pixabay

Altstadt von Hannover

Dennoch lohnt sich der Besuch, denn auch von außen sind die Architekturdenkmäler interessant zu sehen und bieten viele Informationen über eine vergangene Zeit. Die steinernen Zeitzeugen sind über die gesamte Stadt verteilt.

Marktkirche von Hannover

Die Marktkirche St. Georgii et Jacobi überragt mit ihrer Höhe von 97 Metern die umliegenden Häuser deutlich. Sie ist Teil der wichtigsten Architekturdenkmäler und wurde etwa um 1125 erbaut. Vom ursprünglichen Bau sind allerdings nur noch Fundamente erhalten, die sogar erst 1952 entdeckt wurden. Die bedeutsamsten Restaurierungen, wie sie für Architekturdenkmäler wichtig sind, wurden in den Jahren 1852-1855 durchgeführt. Im Rahmen dieser Arbeiten verschwand der Altar und wurde bis heute nicht wiedergefunden. Die Kirche ist fast täglich für Besichtigungen geöffnet.

Das alte Rathaus von Hannover

Das Rathaus stammt aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich wie viele andere Architekturdenkmäler in der Altstadt von Hannover. Im Stil der norddeutschen Backstein-Gotik erbaut ist es bis heute ein beliebtes Fotomotiv. Dabei wollte man es 1844 abreißen. Es konnte nur dank einer Bürgerinitiative und der Unterstützung des Architekten Conrad Wilhelm Hase erhalten werden. Hase war auch der Architekt, der später die Teilsanierung vornahm und die Anerkennung der Fachwelt für die vollständige Wiederherstellung der geretteten Flügel bekam.

Festung Wilhelmstein

Bei der Aufzählung der Architekturdenkmäler darf die Festung Wilhelmstein nicht fehlen. Das historische Gebäude steht auf einer künstlich hergestellten Insel inmitten des Steinhuder Meers. Dort ließ sie Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe in den Jahren 1761 bis 1767 erbauen. Die Insel selbst besteht aus großen Steinen, die im Rahmen von Frondiensten mit der Hilfe von Fischerboten ins Wasser gebracht wurden. Lange Zeit war das Gebäude Militärschule. Heute befindet sich darin ein Museum, dessen Besuch sich in jedem Fall lohnt.

Kloster Loccum

Das Kloster Loccum ist ein Zisterzienser-Kloster aus dem Jahr 1163. Es gilt als eines der wichtigsten Klöster des Landes. Erbauer war Graf von Hallermunt. Das Kloster genoss viel Unterstützung und galt deshalb als wohlhabend. Auch deshalb ist es sehr gut erhalten und dient bis heute als Akademie für Kirchenangehörige. Die spätromanische Kirche liegt inmitten eines Landschaftsschutzgebietes mit Teichen und ist auch deshalb ein beeindruckender Ort der Ruhe.

Kloster Mariensee

Der Klosterkonvent ist ein einschiffiger Backsteinbau und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im Jahr 1860 wurde es wie viele Architekturdenkmäler umgebaut. Seitdem wurden keine baulichen Veränderungen mehr vorgenommen. Heute befindet sich dort ein evangelisches Kloster für Frauen. Besichtigungen sind zu bestimmten Zeiten möglich und empfehlenswert für alle, die sich für Architekturdenkmäler interessieren. Vor allem der Klostergarten lohnt einen Besuch und bietet zahlreiche Fotomotive.