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Traditionsverein

120 Jahre Hannover 96

Am 12. April 1896 wurde der Hannoversche Sportverein von 1896 e.V., besser bekannt als Hannover 96, gegründet. 120 Jahre später würdigte Oberbürgermeister Stefan Schostok den Traditionsverein mit einem Empfang im Neuen Rathaus.

Sportdezernentin Konstanze Beckedorf, 96-Präsident Martin Kind, Oberbürgermeister Stefan Schostok und 96-Aufsichtsratsvorsitzender Valentin Schmidt mit einem Retro-Trikot des Vereins, © LHH (Neue Medien)

Sportdezernentin Konstanze Beckedorf, 96-Präsident Martin Kind, Oberbürgermeister Stefan Schostok und 96-Aufsichtsratsvorsitzender Valentin Schmidt (v.l.) mit einem Retro-Trikot des Vereins

Schostok würdigte 96 als wichtiges Aushängeschild für die Sportstadt Hannover – vor allem natürlich wegen der Fußball-Bundesligamannschaft, aber auch aufgrund der vielen Breitsportangebote. Hannover 96 sei eine Herzensangelegenheit – ein ständiges Thema im Alltag, ob auf der Arbeit oder Zuhause. "Jeder hat seine persönliche Geschichte mit Hannover 96", so der Oberbürgermeister.

Schwere sportliche Zeiten, aber...

Zwar erlebe der Verein derzeit in der Fußballbundesliga schwere Zeiten, doch solle dies nicht über die insgesamt positive Entwicklung vor allem im letzten Jahrzehnt hinwegtäuschen. Gerade im Sport gelte es, in solchen Momenten zusammenzustehen und das Ziel vor Augen zu haben – den möglichst schnellen Wiederaufstieg, sollte es zum Abstieg kommen.

Schostok lobte ferner das große soziale Engagement von 96, z.B. durch die Initiative "Vereint für Hannover". Auch die Fanszene und das Fanprojekt seien wichtige Bestandteile des Vereins.

Sport als Integrationshelfer

Dem schloss sich Valentin Schmidt, der Vorsitzende des Aufsichtsrats von Hannover 96, an. Zwar ärgere er sich so manches Mal über einige Gesänge und Kommentare, doch am Ende würde eben auch dies zeigen, wie viel der Verein den Menschen bedeute. Mit Blick auf die Lage in der Bundesliga hob Schmidt hervor, dass Niederlagen zum Sport gehören – und wer sich dem Wettbewerb stelle, der müsse diese eben auch akzeptieren können.

Besonders am Herzen lag dem Aufsichtsratsvorsitzenden gegen Ende seiner Rede ein Hinweis auf die soziale Funktion des Sports: Gerade in der aktuellen Zeit müsse es das Ziel von Sportvereinen sein, die Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern zu unterstützen. Schließlich sei es auf dem Platz oder in Hallen selbst ohne große Sprachkenntnisse möglich, sich zu verständigen und bei der gemeinsamen sportlichen Betätigung zueinander zu finden. 

Prominente Gästeliste

An dem Empfang nahmen neben Vertretern der Fanszene auch zahlreiche Offizielle und berühmte Persönlichkeiten aus dem Vereinsleben von Hannover 96 teil, darunter der Vorstand, die Geschäftsführung und verdiente ehemalige Spieler wie Rolf Gehrcke, Karsten Surmann und Dieter Schatzschneider.