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Fünf Männer auf einer Bühne. Im Hintergrund Menschen auf einem Weihnachtsmarkt. © LHH

Eröffneten gemeinsam den Weihnachtsmarkt: Marktamtsleiter Michael Flohr, Stadtsuperintendent Martin Heinemann, Oberbürgermeister Stefan Schostok, HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt und Arthur Armbrecht vom Schaustellerverband.

Für alle etwas dabei

Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet

Das lange Warten hat ein Ende: Am Mittwoch (23. November) hat der diesjährige traditionelle Weihnachtsmarkt in der historischen Altstadt seine Pforten geöffnet. Auf der Bühne am Portal der Marktkirche gaben Oberbürgermeister Stefan Schostok und Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann um 16 Uhr das offizielle Startsignal für das 30-tägige Event. Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung durch die Band X-Mas-Busquitos. Von 24. November bis zum 22. Dezember lädt der Weihnachtsmarkt täglich von 11 bis 21 Uhr zum Besuch ein.

"Weihnachten wird Spekulatius" heißt das diesjährige Motto. 196 Stände laden zum Verweilen ein – so viele, wie noch nie. Allein rund um die Marktkirche und bis zum Platz der Weltausstellung werden an rund 130 weihnachtlich geschmückten Ständen unter anderem Holzspielsachen aus dem Erzgebirge und dem Thüringer Wald, kunstgewerbliche Artikel, Keramik und Haushaltswaren angeboten. Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist mit einer vielfältigen Auswahl weihnachtlicher Speisen, Getränke und Süßigkeiten gesorgt.

Besinnliche Erlebniswelt für die ganze Familie

Die Besucherinnen und Besucher können sich durch das warme Licht Tausender Kerzen in Kombination mit den verschiedenen Düften verzaubern und in die erwartungsvolle Stimmung ihrer Kindheit versetzen lassen. Eine Vielzahl von Kunsthandwerksständen und Kinderaktionen lädt dazu ein, einen familienfreundlichen Weihnachtsmarkt zu erleben.

"Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass unser gemischtes Angebot mit zahlreichen Möglichkeiten der Unterhaltung und der Einstimmung auf das Weihnachtsfest gut ankommt. Für jede Altersklasse ist etwas dabei", unterstreicht Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin. "Deshalb bin ich sicher, dass auch die diesjährige Veranstaltung ein Magnet für alle ist, für die das Bummeln auf dem Weihnachtsmarkt zum Jahresabschluss dazu gehört", so die Dezernentin weiter. Sie selbst freue sich besonders auf die handwerklichen Angebote.

Weitere Highlights

Einer der jährlichen Höhepunkte ist auch in diesem Jahr das "Finnische Weihnachtsdorf" mit einem echten Lappenzelt auf dem Ballhofplatz. Dort werden finnische Spezialitäten und Handwerksarbeiten angeboten. Über einen Rundgang betritt man ein historisches Weihnachtsdorf, das mittelalterliches Stadtleben in seiner ganzen Beschaulichkeit demonstriert und sich rund um das historische Museum über die Burgstraße, Roßmühle, Klostergang und Pferdestraße erstreckt. Handwerks-Vorführungen und Aktionen vielfältiger Art sollen in einer "Handwerkergasse" zum Mitmachen animieren.

Ein ergänzendes stimmungsvolles Ambiente in der turbulenten Vorweihnachtszeit bietet der "Wunschbrunnenwald", ein etwa 400 Quadratmeter großes Areal mit 50 Tannen. Inmitten des "Waldes" steht auf dem Holzmarkt der Oskar-Winter-Brunnen, an dessen schmiedeeisernen Gitter sich der "Wunschring" befindet. Der Sage nach erfüllen sich Wünsche, wenn dieser Ring gedreht wird. Zumindest werden dort kulinarische Wünsche erfüllt, weil der "Wald" auch ein Försterhaus und zwei Forsthütten beinhaltet, die Snacks und Getränke anbieten.

Vielfalt für die Kleinsten

Ganz wichtig sind selbstverständlich wieder die attraktiven Angebote für Kinder. Sie reichen vom Puppenspieler über Karussell bis zum kleinen Riesenrad. Ein großer Spaß für kleine Nachwuchsbäckerinnen und -bäcker ist die Weihnachtsbäckerei am Marktbrunnen (Hase-Brunnen). Die Märchenerzählerin erzählt (ab 24. November) täglich um 15:30 und 16:30 Uhr Geschichten in einem prachtvollen Zirkuswagen gegenüber der Weihnachtsbäckerei. Jeden Tag um 17:30 Uhr kommt der Weihnachtsmann und verteilt Obst und Nüsse an die kleinen BesucherInnen. Ein Nachtwächter im historischen Kostüm läutet jeden Abend das Veranstaltungsende ein.

Musik und historische Einblicke

Auf dem Hanns-Lilje-Platz findet jeweils von Sonntag bis Donnerstag von 16 bis 20 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit vielfältigen musikalischen Darbietungen. Details dazu und eine Übersicht über den gesamten Weihnachtsmarkt sind hier zu finden:

Ein besonderes Angebot macht das Historische Museum an den Adventssonnabenden: Besucherinnen und Besucher, die ein Stück begehbares Mittelalter erleben möchten, können den Beginenturm, der sich mitten im historischen Marktteil befindet, am 26. November sowie am 3.,10. und 17. Dezember von 15 bis 17.45 Uhr besichtigen (Eintritt: ein Euro).

Verkehrshinweise

In der Vorweihnachtszeit und mit Beginn der Weihnachtsmärkte rechnen Stadtverwaltung und Polizei mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Sie bitten Besucherinnen und Besucher der City und der Weihnachtsmärkte, möglichst ohne Auto anzureisen. Stadtverwaltung, Polizei und City-Gemeinschaft empfehlen, bereits die Park-and-Ride-Plätze an den Stadtgrenzen für den Umstieg in die Stadtbahn oder komplett den ÖPNV zu nutzen. Sollte die Anreise mit dem Auto unverzichtbar sein, steht der Schützenplatz als kostenloser Parkplatz zur Verfügung (außer bei Heimspielen von Hannover 96). Eine Liste der Park-and-Ride-Plätze ist im Internet unter http://www.gvh.de/service/rad-auto-carsharing/park-ride-bike-ride abrufbar.