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Kulturdezernat

Ein Jahr im Amt: Harald Härke zieht Bilanz

"Kultur mit allen": Mit diesem Ziel ist Kulturdezernent Harald Härke am 1. November 2015 zu neuen Ufern aufgebrochen. Nach einem Jahr im Amt hat er Bilanz gezogen und gab bei einem Pressegespräch im Künstlerhaus einen Ausblick in die Zukunft.

In seinem Eingangsstatement nahm der Kulturdezernent Bezug auf die positive Entwicklung Hannovers, die im September auch durch das Berenberg-Städteranking belegt wurde. Die Untersuchung, die dieses Jahr zum dritten Mal durch das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) und die Privatbank Berenberg realisiert wurde, vergleicht die Kulturlandschaft der 30 größten Städte Deutschlands. Hannover hat sich von Platz 21 um sieben Plätze auf Platz 14 verbessert. "Ich will zukünftig einen Platz unter den Top Ten erreichen", so Härke zu seinen kulturpolitischen Zielen. Punkten will er vor allem mit einem qualitativ hochwertigeren Kulturangebot, auch wenn in der Berenberg-Studie bisher hauptsächlich quantitative Parameter (Produktion und Rezeption) für den Vergleich herangezogen worden sind. Einige Schwerpunkte des vergangenen Jahres mit Blick in die Zukunft:

UNESCO City of Music

Die Aktivitäten der City of Music konnten, auch mit der Einstellung von Alice Moser als Koordinatorin für die UNESCO-Arbeit, in den vergangenen zwölf Monaten deutlich ausgeweitet werden. Der internationale Austausch von Projekten und Künstlerinnen und Künstlern auf allen Ebenen wurde intensiviert. Es gab Netzwerktreffen mit der Musikszene Hannovers und ein Beirat hat sich als zusätzliche Verankerung und Stütze der City of Music konstituiert. Der Kongress "Digital Sounds" hat die Potentiale der digitalen Zukunft für die Musikwirtschaft, insbesondere auch für Unternehmen aus Hannover deutlich gemacht. Aber damit nicht genug: Eine neue Testimonial-Kampagne ist gerade initiiert worden, es wird eine eigene UNESCO City of Music-Bühne bei der Fête de la Musique geben und beim MASALA-Weltmarkt wird es Auftritte von Bands aus dem UNESCO City of Music-Netzwerk geben. Auf internationaler Ebene wird die Zusammenarbeit mit Liverpool, Tongyeong und Hamamatsu mehr an Bedeutung gewinnen.

Junge Kultur

Ziel des neuen Sachgebietes Junge Kultur ist es, jungen, kreativen Köpfen, den 18- bis 35-Jährigen, Möglichkeiten für ihre Ideen und Projekte zu schaffen. Dazu gehört es, eine tragfähige Infrastruktur aufzubauen, die unter anderem selbstbestimmte Räume zur Verfügung stellt oder in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen generiert. Um in diesem Bereich Neues entstehen zu lassen, sollen alle kulturellen Sparten berücksichtigt werden.

Internationalität

Im Sachgebiet Internationale Kultur werden künftig die Themen Städtepartnerschaften, internationale Kulturarbeit und UNESCO City of Music gebündelt. Hannover verfügt mit sieben Partnerstädten und im Verbund mit den weiteren 18 UNESCO Cities of Music sowie mit 116 Partnerstädten im UNESCO Creative Cities Network weltweit über ein großes internationales Netzwerk, das in Zukunft enger verzahnt werden soll. Ein weiteres Ziel ist, Künstlerinnen und Künstler in der internationalen Community stärker zu fördern und so die Vielseitigkeit und Bedeutung Hannovers als Kulturstadt herauszustellen. Im Jahr 2017 steht das 70. Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Bristol im Mittelpunkt der städtepartnerschaftlichen Arbeit.

Kunststandort Hannover

Atelier- und Projektraumförderung
Die neue Atelier- und Projektraumförderung der Landeshauptstadt Hannover verbessert die qualitativen Rahmenbedingungen für Bildende Künstlerinnen und Künstler und stärkt damit den Kunststandort Hannover nachhaltig. Die Förderung richtet sich zum einen an Kunstschaffende und zum anderen an Betreiberinnen und Betreiber innovativer Projekträume, die Ausstelllungen und andere Veranstaltungen ausrichten und keine institutionelle Förderung erhalten. Die Atelier- und Projektraumförderung wurde erstmals im Sommer 2016 ausgeschrieben. Nach der erfolgreichen Start- und Pilotphase soll es nun zu einer regulären Förderung mit einem festen Budget für 2017 und 2018 kommen.

Galerieszene/ThinkTank
Angedacht ist ein kreativer, interdisziplinärer ThinkTank der städtischen Kulturförderung gemeinsam im Schulterschluss mit den Galeristinnen und Galeristen. Ein gemeinsamer Austausch in entspannter Atmosphäre, um neue, innovative Ideen zu entwickeln. Davon können beide Seiten profitieren.

Kunst im öffentlichen Raum
Für die Kunst im öffentlichen Raum wird gerade ein Gremium aus Expertinnen und Experten initiiert.

Gastronomie im Künstlerhaus
Insgesamt steht eine Summe von 1,25 Millionen Euro für die Sanierung und Instandsetzung der Kellerflächen für eine anzusiedelnde Gastronomie zur Verfügung. Die Stiftung Niedersachsen beteiligt sich an den Kosten der Sanierung. Im November wird ein Interessenbekundungsverfahren für die Suche nach einem neuen Pächter öffentlich ausgeschrieben. Die bevorstehende Sanierung im Jahr 2017 wird in Abstimmung mit dem neuen Pächter geplant, der Umbaubeginn ist für das 2. Halbjahr 2017 vorgesehen.

MuseumsCard – ein Eintritt für acht Museen
Die MuseumsCard wird in Hannover zum 1. Dezember eingeführt. Weitere Details dazu gibt es in einer gesonderten Pressekonferenz Ende November.