Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

Dezember 2016
12.2016
M D M D F S S
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Top-Services

Ratgeber

Kränze vor einem Mahnmal. © LHH (Neue Medien)

Das Mahnmal am Platz der ehemaligen Synagoge in der Roten Reihe.

Kranzniederlegung

Gedenken an die Pogromnacht 1938

Zum Gedenken an die Pogromnacht, die sich am 9. November zum 78. Mal jährt, haben Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau gemeinsam einen Kranz am Mahnmal der ehemaligen Synagoge in der Roten Reihe niedergelegt.

Zwei Männer, die einen Kranz tragen. © LHH (Neue Medien)

Stefan Schostok und Hauke Jagau legten gemeinsam einen Kranz nieder

Nach dem einführenden Totengebet "El male rachamim" durch Kantor Assaf Levitin beteiligten sich auch Schülerinnen und Schüler der Heisterbergschule an der Gedenkveranstaltung. In einem Vortrag erinnerten sie an die Geschwister Hermann und Berta, die 1921 mit ihrer Familie in der Burgstraße lebten. Herman verließ Hannover 1935, um in Frankfurt an einer Religionsschule weiter zu lernen. Ein Jahr später konnte er das nationalsozialistische Deutschland verlassen. Über Belgien gelangte er nach Frankreich zu Verwandte. Berta und ihre Eltern wurden 1938 gewaltsam nach Polen abgeschoben. Nach dem Bericht wurden Kränze und Rosen vor dem Mahnmal niedergelegt. Zum Abschluss der Veranstaltung folgte das traditionelle "Kaddisch", eines der wichtigsten Gebete im Judentum.

Hintergrund

Der 9. November gehört zu den zentralen Gedenktagen in Stadt und Region Hannover, mit denen an die nationalsozialistische Judenverfolgung erinnert wird. Am 9. November 1938 waren im Deutschen Reich die Synagogen angesteckt, Friedhöfe geschändet und Geschäftsleute, die als Juden galten, verhaftet und verschleppt worden.

Mehr zum Thema