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Beschäftigungsförderung

Gemüseanbau mit doppeltem Nutzen

Ein seit 2013 laufendes Programm der städtischen Beschäftigungsförderung erfüllt einen doppelt guten Nutzen: Langzeitarbeitslose erhalten eine Arbeitsgelegenheit und das Ergebnis davon kommt der Hannöverschen Tafel zugute.

Gemüse © LHH

Im Jahr 2014 wurden im Rahmen des Programms gut 30 Zentner Gemüse geerntet

Erbsen, Mangold und Zucchini sind nicht das Erste, was man mit der Beschäftigungsförderung der Landeshauptstadt Hannover in Verbindung bringt. Claudia Ruhrort, Fachbereichsleiterin Soziales der Stadt, erläutert dazu: "Langzeitarbeitslose aus Hannover erhalten eine Arbeitsgelegenheit – die Ernte ihrer Arbeit kommt als frisches Gemüse über die hannoversche Tafel auf die Tische von Menschen, die sich qualitätsvolles, unbehandeltes Gemüse sonst nicht einfach leisten können."

Zurzeit erlernen bis zu zwölf vom JobCenter zugewiesene, sogenannte Ein-Euro-Jobber die vielfältigen Arbeitsschritte, die für den Gemüseanbau notwendig sind – von der Bodenvorbereitung über Saat, Pflanzung und Pflege bis zur Ernte. Das tagesfrische Gemüse wird zu den Ausgabestellen der Hannöverschen Tafel gebracht. Die Verteilung liegt in Verantwortung der Tafelausgaben.

Anbau in Kleingärten

Das Projekt mit dem Ziel, frisches und hochwertiges Gemüse heranzuziehen, hat im Frühsommer 2013 in zwei leerstehenden Kleingärten am Weidetorkreisel mit dem Anlegen von Beeten auf der ehemaligen verkrauteten Rasenfläche begonnen. Inzwischen ist ein weiterer Garten dazugekommen. Im Jahr 2014 wurden gut 30 Zentner Gemüse geerntet.

(Veröffentlicht am 2. August 2016)