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OB Schostok: „Nominierung bereits große Anerkennung“

Hannover gratuliert Nürnberg zum Nachhaltigkeitspreis

Drei Städte waren für den Deutschen Nachhaltigkeits-Oscar 2016 in der Kategorie „Großstädte“ nominiert: Gelsenkirchen, Nürnberg und Hannover. Nürnberg machte das Rennen, wie die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis am Freitagabend (25. November) bei der Verleihungsgala in Düsseldorf bekannt gab.

Die Delegation aus Hannover mit Mitgliedern des Rates der Landeshauptstadt, der Verwaltung und Oberbürgermeister Stefan Schostok und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeier-Dette © LHH (Foto: dpa)

Von links: Ratsfrau Kerstin Seitz (CDU), Brigitta Rawe (Agenda 21-und Nachhaltigkeitsbüro der Stadt), Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette, OB Stefan Schostok, Susanne Wildermann (Agenda 21-und Nachhaltigkeitsbüro der Stadt), Ratsherr Lars Kelich (SPD) und Ratsfrau Silvia Klingenburg-Pülm (Grüne)

„Ich gratuliere der Stadt Nürnberg und meinem Amtskollegen Ulrich Maly ganz herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung. Die Stadt hat mich mit ihren Leistungen beeindruckt“, sagte Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok bei der Preisverleihung in Düsseldorf. „Für uns war die erstmalige Nominierung eine große Ehre und eine Anerkennung unserer enormen Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung. Dafür danke ich allen Beteiligten aus Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft, ohne deren kontinuierliches Engagement diese Leistung und die Nominierung nicht möglich gewesen wären. Wir sind uns in Hannover unserer globalen Verantwortung bewusst und werden unseren Einsatz fortsetzen.“

Oberbürgermeister Schostok nahm auf Einladung der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis zusammen mit Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette und einer kleinen Delegation aus Verwaltung und Rat an der Preisverleihung in Düsseldorf teil.

Mit Blick auf die Herausforderungen für eine umweltgerechte und nachhaltige Entwicklung sagte Schostok: „Für eine gemeinsame Zukunft wird es sehr entscheidend sein, wie gerade auch die Städte sich aufstellen werden. Wir können viel voneinander lernen. Ich freue mich sehr auf den wichtigen Austausch mit den diesjährigen Preisträgern, aber auch mit den bereits prämierten Kommunen der vergangenen Jahre.“

Weitere Informationen über den Preis bietet die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. im Internet: www.nachhaltigkeitspreis.de.

Informationen zum Thema Nachhaltigkeit in der Landeshauptstadt Hannover sind unter www.hannover-nachhaltigkeit.de zu finden.

Begründung der Nominierung Hannovers

Die Nominierung Hannovers hatte die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis wie folgt begründet: „In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover hat nachhaltige Stadtentwicklung Tradition. Die Hannoveraner leben Nachhaltigkeit. Sehen kann man das beim autofreien Sonntag, wenn Hunderttausende auf die Straßen gehen. Seit Anfang der Neunziger setzt sich die Stadt intensiv mit dem Thema auseinander und ist damit bundesweit Vorbild. Schon 2011 wurde sie Bundeshauptstadt der Biodiversität. Ausruhen ist keine Option. Längst haben sich Stadt und Bürger mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept ‚Mein Hannover 2030‘ neue Ziele gesetzt.

Die Landeshauptstadt Niedersachsens zeigt, wie eine Stadt verantwortungsvoll mit Wachstum umgehen kann, und überzeugt mit einem breiten Nachhaltigkeitsprofil, das von Rat und Verwaltung als Querschnittsaufgabe unterstützt wird. In Hannover herrscht ein bemerkenswert strukturiertes Nachhaltigkeitsengagement verschiedenster Akteure. Eindrucksvoll spiegelt sich dies in der Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wider.“

Hintergrundinfos

Die Landeshauptstadt Hannover hat sich per Ratsbeschluss verpflichtet, die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umzusetzen. Sie haben das Ziel, Nachhaltigkeit als eine Querschnittsaufgabe in allen Handlungsfeldern unserer Verwaltung ganzheitlich, mit vielen Beteiligungsformen, generationengerecht und vor allem mit Blick auf die globale Verantwortung zu gestalten. Nachhaltigkeit betrifft viele Aspekte. Neben verschiedenen Maßnahmen des Klimaschutzes sind es etwa auch Fragen der Bildung, Inklusion, der sozialen Teilhabe und die Integration geflüchteter Menschen.