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Eine Rechnung aus dem Jahr 1903 © LHH

Eine Rechnung aus dem Jahr 1903

Ans Stadtarchiv übergeben

Historische Unterlagen der Schokoladenfabrik

Die Autorin Kristina Huttenlocher hat am 6. Mai Unterlagen zur Firmengeschichte der ehemaligen Schokoladenfabrik Sprengel in Hannover an die Leiterin des Stadtarchivs, Dr. Cornelia Regin, übergeben.

Kristina Huttenlocher und Dr. Cornelia Regin mit den Unterlagen der ehemaligen Schokoladenfabrik Sprengel © LHH

Kristina Huttenlocher und Dr. Cornelia Regin mit den Unterlagen der ehemaligen Schokoladenfabrik Sprengel

Fast vier Jahrzehnte nach dem Verkauf der Firma Sprengel an die Stollwerck-Gruppe und der Aufgabe des Firmengeländes an der Schaufelder Straße in Hannover sind bis zu 150 Jahre alte Dokumente aus der Unternehmensgeschichte dieses Traditionsbetriebes nun öffentlich einsehbar. Darunter befinden sich Geschäftsbücher des Firmengründers Bernhard Sprengel mit Verzeichnissen seiner Kundinnen und Kunden, detaillierte Geschäftsberichte seines Sohnes August Sprengel aus den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg und Unterlagen über den Maschinenpark des Werks aus den 1920er Jahren.

Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma hatten die Unterlagen vor der Vernichtung gerettet und viele Jahre lang privat verwahrt. Als über eine Meldung der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung bekannt wurde, dass Kristina Huttenlocher, Enkelin des Unternehmers Heinz Appel und Autorin einer Firmengeschichte über diesen traditionsreichen hannoverschen Feinkost-Hersteller, an einer Geschichte der Firma Sprengel arbeitet, meldeten sich die Sprengelaner und boten ihr die Dokumente an. Nach der Auswertung und kurz vor Erscheinen ihres Buches, das die Autorin Anfang Juni in Hannover öffentlich vorstellen wird, übergab Kristina Huttenlocher die historischen Unterlagen dem Stadtarchiv Hannover. Dort werden sie der allgemeinen Forschung zur Verfügung gestellt.

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