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Flüchtlingshilfe

Hohe Akzeptanz für Koordinierungsstelle

Seit Mitte Oktober 2015 arbeiten Hans Sbresny und sein Team in der "Koordinierungsstelle für Flüchtlinge" der Landeshauptstadt Hannover. Quasi binnen weniger Wochen aus dem Boden "gestampft", ist die Koordinierungsstelle inzwischen ein fester Bestandteil für die Unterstützung von Flüchtlingen.

Sechs Hände, die ineinander greifen © iStock.com/kycstudio

Das Portal www.hannover.de/fluechtlinge bündelt Informationen rund um das Thema "Flüchtlinge"

Mehr als 1.800 Anfragen und Angebote für ehrenamtliche Hilfe, Sachspenden und vieles andere mehr sind binnen fünf Monaten eingegangen. Die Koordinierungsstelle ist damit auch eine Entlastung für andere Bereiche der Verwaltung, weil nun deutlich weniger Angebote und Anfragen dezentral in den Fachbereichen eingehen. Die Koordinierungsstelle ist über die Telefon-Hotline 0511/168–3 00 88 und per E-Mail unter fluechtlinge@hannover-stadt.de erreichbar.

Ein Drittel ehrenamtliche Angebote

Allein ein Drittel sind ehrenamtliche Hilfsangebote. Außerdem werden Wohnungen und Grundstücke angeboten, natürlich auch Sachspenden, aber auch konkrete Projekte zur Unterstützung der Flüchtlinge und der Integrationsarbeit, bilanziert die Koordinierungsstelle. "Wir haben intern und extern eine gute Akzeptanz gefunden“, sagt Hans Sbresny, einstiger langjähriger Fachbereichsleiter Soziales und im vorigen Herbst "reaktiviert".

"Die Hilfsbereitschaft und das ehrenamtliche Engagement sind trotz der schwierigen und strittigen Diskussionen auf der höchsten politischen Bundesebene ungebrochen", stellt Sbresny fest. Rund 1.200 konkrete Hilfsangebote sind bisher eingegangen: Behördenbegleitung, Übersetzungsdienste, Sport- und Freizeitangebote, Sprachkurse, Fahrradwerkstatt, Kleiderkammer, Hausaufgabenhilfe. Oft handelt es sich auch um größere Projekte und Initiativen, wo die Koordinierungsstelle als Ratgeber und Vermittler gesucht wird.

Von Mahlzeiten bis zu Deutschkursen

Zu den Projekten zählen zum Beispiel "200 Mahlzeiten pro Tag für Flüchtlinge" vom Kinderkrankenhaus auf der Bult, ein Bus-Service für die "Verteilung" von Flüchtlingen, Rechtsberatung für Flüchtlinge, eine Aktion "Kekse backen mit Flüchtlingskindern", Musikprojekte, Chöre, Angebote von Freikarten z.B. zum Davis Cup, zahlreiche Initiativen von Studierenden der Leibniz Universität oder der Hochschule Hannover, ebenso von Schulen. Ausländische Ärzte haben ein Gesundheitsprojekt initiiert und vieles mehr. Und immer wieder gibt es Angebote für Deutschkurse.

Hans Sbresny: "Und besonders erfreulich: Flüchtlingsfeindliche Anrufe oder E-Mails haben wir noch nicht erlebt."