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Repräsentativerhebung 2015

Lebensqualität in den Stadtteilen

Nachdem im März dieses Jahres die Grundauswertung mit den allgemeinen Ergebnissen zur Repräsentativerhebung 2015 vorgestellt wurde, hat die Stadt nun eine differenzierte, stadtteilbezogene Auswertung der Erhebungsergebnisse nach soziodemografischen Merkmalen vorgenommen.

Erich Dreves, Dr. Magdalena Kaiser (beide aus dem städtischen Bereich Stadtenwicklung) und Oberbürgermeister Stefan Schostok (v.l.) bei der Vorstellung der Repräsentativerhebung 2015 © LHH (Neue Medien)

Erich Dreves, Dr. Magdalena Kaiser (beide aus dem städtischen Bereich Stadtenwicklung) und Oberbürgermeister Stefan Schostok (v.l.) bei der Vorstellung der Repräsentativerhebung 2015 im März.

Das rund 240 Seiten umfassende Nachschlagewerk steht ab heute, 9. November, als Band 126 der Schriftenreihe als Download zur Verfügung. Außerdem hält der Bereich Stadtentwicklung der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, auch einige gedruckte Exemplare zur kostenlosen Abholung bereit.

Rund 5.800 Menschen haben an der Umfrage teilgenommen

Rund 5.800 Menschen haben sich in dem Zeitraum von Anfang September 2015 bis Ende Oktober 2015 an der Befragung beteiligt. Die stadtteilbezogene Auswertung gibt beispielsweise Aufschluss darüber, inwieweit die Menschen mit den allgemeinen Lebensbedingungen und dem direkten Lebensumfeld zufrieden sind. Am zufriedensten sind die Einwohnerinnen und Einwohner in den Stadtteilen Waldhausen, Bult und Davenstedt mit den allgemeinen Lebensbedingungen in Hannover. Weniger zufrieden sind die Menschen in den Stadtteilen Bornum, Stöcken und Zoo, obwohl die Zufriedenheit mit den allgemeinen Lebensbedingungen auch in diesen Stadtteilen mit einem Anteil von 84 Prozent auf einem hohen Niveau liegt. Außerdem hat die Auswertung ergeben, dass mit dem Alter der EinwohnerInnen die Zufriedenheit mit den allgemeinen Lebensbedingungen steigt. Bei einem Durchschnittswert von 91 Prozent sind die 18- bis unter 30-Jährigen zu 85 Prozent zufrieden, in der Gruppe der über 74-Jährigen liegt der Anteil bei 95 Prozent. Mit den Wohn- und Lebensbedingungen im Stadtteil, also mit dem direkten Lebensumfeld, sind die EinwohnerInnen der Stadtteile Bult, Waldheim, Döhren, Wülferode und Zoo am zufriedensten. Weniger zufrieden sind die Menschen in den Stadtteilen Mittelfeld und Bornum.

Vorzüge von Stadtteilen und Bedarfe der Menschen

Als Vorteil des eigenen Stadtteils nennen Befragte in Marienwerder und Waldhausen beispielsweise überdurchschnittlich häufig die Nähe von Grün- und Erholungsflächen. Befragte in Anderten hingegen sprechen die gute Verkehrsanbindung des Stadtteils an. Nachteilig empfunden werden von den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadtteile Südstadt, Oststadt und List beispielsweise Probleme bei der Suche nach Parkplätzen. Befragte in den Stadtteilen Seelhorst und Bornum sehen indessen Verbesserungsbedarf bei den Einkaufsmöglichkeiten.