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Spezialreinigungsfahrzeug am Kröpcke © aha

Zwei dieser Spezialreinigungsfahrzeuge werden nun einmal wöchentlich an ausgewählten Orten der Innenstadt eingesetzt

Reinigung in der City

Mit Hochdruck und Heißwasser

Ein Jahr lang hat die Stadtreinigung von aha den Einsatz der Nassreinigungsmaschinen auf dem hellen Pflaster in Hannovers Innenstadt ausgiebig getestet. Seit Anfang Mai 2016 werden die neuen Fahrzeuge routinemäßig in der City eingesetzt: Mit Hochdruck und Heißwasserreinigung bekämpfen sie hartnäckigen Schmutz auf rund 41.000 Quadratmetern und setzen damit einen neuen Reinigungsstandard in der Innenstadt.

"Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen und der damit verbundene Trend, hochwertige Materialien im öffentlichen Bereich zu verwenden, sollen dazu beitragen, die Innenstädte noch attraktiver zu machen. Damit dieser Standard langfristig erhalten bleibt, setzen wir unsere neuen Nassreinigungsmaschinen ein", erklärt Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin. Der Rat der Stadt Hannover hatte aha im Frühjahr 2014 damit beauftragt, ein Reinigungskonzept zu entwickeln. Ziel war es, die helle Pflasterung in den Bereichen Kröpcke, Karmarschstraße bis Markthalle, Goseriede, Bahnhofstraße, Schillerstraße und Luisenstraße effektiv, hygienisch sauber und umweltschonend zu reinigen. Schnell war klar, dass herkömmliche Trockenreinigungsmaßnahmen nicht ausreichen, um die Flächen angemessen zu säubern. Denn: "Besonders die intensiv genutzten Innenstadtflächen sind großen Verschmutzungen ausgesetzt", weiß Mathias Quast, Abteilungsleiter der Stadtreinigung von aha. Neben dem üblichen Kehricht und diversen losen Abfällen sammeln sich auf dem Pflaster Essensreste, verschüttete Getränke, Kaugummis, Tierkot und vieles mehr. Gerade in den trockenen Sommermonaten setzt sich dieser Schmutz auf dem Boden fest und ist mit Trockenreinigungsmaschinen kaum zu entfernen.

Kombination aus Trocken- und Nassreinigung

Mit einer Kombination aus täglicher Trockenreinigung und wöchentlicher Nassreinigung hingegen lässt sich selbst hartnäckiger Schmutz effektiv und umweltschonend entfernen – so die Ergebnisse des einjährigen Tests, den aha seit Mai 2015 gefahren ist. Dabei beseitigte die Straßenreinigung zunächst trocken groben Schmutz. Anschließend setzte sie die fahrbaren Reinigungsmaschinen auf der rund 41.000 qm großen Fläche mit heller Pflasterung ein. Überall dort, wo die Reinigungsmaschinen nicht hingelangen können, nutzten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenreinigung zusätzlich Handreinigungsgeräte. Während Kaltwasserreinigungsmaschinen nur mit chemischen Zusätzen ein akzeptables Reinigungsergebnis erzielen, ist es durch die getestete Nassreinigung mit bis zu 280 bar Hochdruck und bis zu 90 Grad Heißwasseraufbereitung möglich, auf chemische Reinigungszusätze zu verzichten und somit die Umwelt zu schonen.

Zwei Spezialreinigungsfahrzeuge

"Die Testergebnisse haben nicht nur Ansprüche von aha an die eigene Reinigungsleistung erfüllt, sondern auch die Mitglieder des Rats der Stadt Hannover überzeugt", berichtet aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz. Aus diesem Grund beauftragte das politische Gremium den Zweckverband als kommunalen Reinigungsdienstleister mit der Umsetzung des neuen Nassreinigungsstandards auf ausgesuchten Flächen in der Innenstadt. Ab dem 2. Mai werden hierzu zwei selbstfahrende Spezialreinigungsfahrzeuge von vier aha-Beschäftigten standardmäßig auf den hellen Pflasterflächen in der Innenstadt eingesetzt. Der Gesamtaufwand für das neue Verfahren liegt bei circa 300.000 Euro pro Jahr und wird über die Straßenreinigungsgebühren finanziert.