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Stadtentwicklung - Wohnungspolitik

Neubau von 1.116 Wohnungen im Jahr 2015

Die wohnungspolitischen Initiativen der Landeshauptstadt Hannover beginnen zu greifen. Der Neubau von Wohnungen (ohne Wohnheime für Flüchtlinge) konnte insbesondere mithilfe der lokalen Wohnungswirtschaft im vergangenen Jahr deutlich gesteigert werden.

Neubau von 1.116 Wohnungen im Jahr 2015 © www.pixabay.com/horst64

Neubau von 1.116 Wohnungen im Jahr 2015

Die aktuellen Zahlen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen belegen: Für das Jahr 2015 sind demnach 1.116 Baufertigstellungen verzeichnet worden. Verglichen mit dem Jahr 2014 (674 Wohnungen) hat sich die Zahl der neuen Wohnungen somit fast verdoppelt. Noch nicht enthalten in dieser Berechnung sind Wohnungen, die durch Um- und Anbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstanden sind. Berücksichtigt man diese, sind 2015 insgesamt 1.232 neue Wohnungen geschaffen worden.

Strategische Zusammenarbeit von Stadt und Wohnungswirtschaft

Oberbürgermeister Stefan Schostok sieht deshalb die Stadt beim Wohnungsbau auf dem richtigen Weg: "Hannover hat angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt reagiert und Programme entwickelt, mit denen dem Trend der Verknappung und Verteuerung erfolgreich entgegengewirkt werden kann." Gleichwohl bleibt es Aufgabe der Stadt und der lokalen Wohnungswirtschaft, den positiven Neubautrend beizubehalten. Noch in diesem Jahr soll die Hannoversche Wohnungsbauoffensive starten, um die Neubautätigkeit von Wohnungen zu intensivieren. "Die Gespräche zur strategischen Zusammenarbeit sind weit gediehen. Wir sind auf einem sehr guten Weg", so Schostok. Ziel ist die Schaffung von jährlich mehr als 1.000 Wohnungen.

Aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt

Der Situation auf dem Wohnungsmarkt in Hannover war in den vergangenen Jahren deutlich angespannt. Die Neubautätigkeit hielt mit dem rasanten Bevölkerungswachstum nicht Schritt. In den vergangenen sechs Jahren (2010-15) ist die Bevölkerung um 27.800 Menschen und damit um 5,5 Prozent gewachsen. Im Vergleichszeitraum hingegen wurden aber nur rund 3.200 (2009-2014) neue Wohnungen errichtet, sodass ein erheblicher Bedarf bestand. Dieser soll nun nach und nach in allen Bereichen gedeckt werden. Die Verfügbarkeit von preiswerten Wohnungen ist für die Bewertung des Wohnungsmarktes besonders relevant. StudentInnen, SeniorInnen und Familien konkurrieren um preiswerten Wohnraum, insbesondere in den innenstadtnahen Gebieten.

Trend der Entspannung auf dem Wohnungsmarkt

Die Herausforderung, der Nachfrage nach Wohnungsangeboten - insbesondere in der Innenstadt - nachzukommen, haben Stadt und Wohnungswirtschaft angenommen. Das Innenstadtkonzept Hannover City 2020+ leistet bereits einen wichtigen Beitrag, damit neue Quartiere in Citylage mit einer Mischung aus Wohnen, Dienstleistung und Gastronomie entstehen können. Außerdem tragen das Wohnkonzept 2025, die Wohnbauflächeninitiative und das kommunale Wohnungsbauförderprogramm spürbar zur Entspannung des gesamten Wohnungsmarktes bei. Die Flächenvermarktung, die Planung sowie der Bau neuer Wohnungen benötigen generell einen zeitlichen Vorlauf. Nun zeichnet sich der erhoffte Entlastungseffekt deutlich ab. Ziel der Stadt ist es, gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft diesen Trend fortzusetzen.

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