Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

Dezember 2016
12.2016
M D M D F S S
28 29 30 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31 1
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Top-Services

Multimedia-Portal

Das Portal wissen.hannover.de richtet sich an alle, die sich für Themen aus der Wissenschaft interessieren.

Ratgeber

Zuletzt aktualisiert:

Beate Skasa-Lindermeir vor dem Mausoleum Völkers © LHH

Beate Skasa-Lindermeir überarbeitet(e) die Wandmalereien im Innenraum

Stadtfriedhof Engesohde

Restaurierungsarbeiten am Mausoleum Völkers

Auf dem Stadtfriedhof Engesohde wird derzeit ein denkmalgeschütztes Mausoleum restauriert. Diplom-Restauratorin Beate Skasa-Lindermeir überarbeitet die Wandmalereien im Innenraum und nähert sich der Fertigstellung dieser Maßnahme, die insgesamt etwa zwei Monate dauerte.

Mausoleum Völkers © LHH

Das Mausoleum wurde im Jahr 1911 errichtet

Das denkmalgeschützte Mausoleum in Abteilung 39 wurde vom Architekten Adolf Becker entworfen und 1911 errichtet, hochmodern aus Beton, was heute die Sanierungsarbeiten durchaus schwierig gestaltet. Die Familie Völkers, die das Mausoleum in Auftrag gegeben hatte, ist in den städtischen Unterlagen als Hoteliers-Familie geführt und behielt das Mausoleum im Familienbesitz bis 1984. Danach fiel es in das Eigentum der Stadt und blieb aus kunsthistorischen und Denkmalschutz-Gründen bis heute erhalten.

Seit 2013 bemühen sich Stadt (Bereiche Städtische Friedhöfe und Gebäudemanagement) und Land (Denkmalbehörden) um die Restaurierung dieses besonderen Gebäudes, wofür circa 90.000 Euro angesetzt sind. Etwa die Hälfte der benötigten Summe wird vom Land über Fördermittel bereitgestellt, die andere Hälfte übernimmt die Landeshauptstadt. Zu sanieren oder restaurieren waren sowohl das Betongebäude an sich, um insbesondere den Eintrag von Wasser zu verhindern, als auch die im Innern befindlichen Wandmalereien. Die Restaurierungsarbeiten, die in 2013 begonnen haben, werden etwa bis Ende des Jahres 2016 vollständig abgeschlossen sein. Nach den Wandarbeiten sind noch die Fenster neu zu verglasen und die Lüftungsöffnungen mit historisierten Gittern zu schließen.

Der Bereich Städtische Friedhöfe wird das Mausoleum dann in Form eines Kolumbariums als Bestattungsort für Urnen herrichten. Erste Beisetzungen sind für die zweite Jahreshälfte in 2017 geplant.

(Veröffentlicht am 25. Juli 2016)