Stadt warnt vor Raupen des Eichenprozessionsspinners - Hannover.de

Gesundheitsschutz

Stadt warnt vor Raupen des Eichenprozessionsspinners

Aktuell ist im Stadtgebiet Hannover ein verstärktes Auftreten des Eichenprozessionsspinners zu beobachten. Die Raupen können mit ihren Brennhaaren Haut- und Atemwegsreizungen auslösen. Die Landeshauptstadt Hannover bittet deshalb um besondere Vorsicht und ausreichend Abstand zu befallenen Eichen.

Eichenprozessionsspinner können auch für Menschen gefährlich werden. 

Derzeit ist in Hannover ein stärkeres Vorkommen des Eichenprozessionsspinners zu beobachten als in den vergangenen Jahren. Die wärmeliebende Schmetterlingsart profitiert von steigenden Temperaturen und hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend in Deutschland ausgebreitet. Sie kommt ausschließlich auf Eichen vor.

Besonders im Norden und Nordosten des Stadtgebietes wurden vermehrt Raupen und Gespinste festgestellt. Der Befall beschränkt sich derzeit noch auf einzelne Bäume und wird insgesamt als vergleichsweise gering eingestuft.

Gesundheitsgefahr durch Brennhaare

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen mikroskopisch kleine Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten. Bereits der Kontakt mit den Haaren kann bei Menschen Hautreizungen, Juckreiz, Augenreizungen oder Beschwerden der Atemwege auslösen.

In Einzelfällen sind auch stärkere allergische Reaktionen möglich. Die Brennhaare können sich zudem über die Luft verbreiten und ihre Wirkung auch ohne direkten Kontakt mit den Raupen entfalten.

Stadt entfernt Raupen an Gefahrenstellen

Die Landeshauptstadt Hannover beseitigt Raupen und Nester im öffentlichen Grün dort, wo sie eine Gefahr für Bürger*innen darstellen können. Dazu werden die Gespinste abgesaugt. Zusätzlich weist die Stadt an betroffenen Standorten mit Warnschildern auf mögliche Gefahren hin.

Abstand halten und Nester nicht berühren

Die Landeshauptstadt Hannover empfiehlt, befallene Bäume sowie Nester und Gespinste grundsätzlich zu meiden und keinesfalls zu berühren. Wer nach einem Kontakt Beschwerden feststellt, sollte ärztlichen Rat einholen.

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