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Geplante Bebauung

Steintor: Großes Interesse an Infoveranstaltung

Rund 250 Personen fanden sich am 17. Februar 2016 im Alten Rathaus ein, um an einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zur geplanten Bebauung des Steintorplatzes teilzunehmen.

Podium der Infoveranstaltung zur geplanten Bebauung des Steintors © LHH (Wydmuch)

Rund 250 Personen nahmen am 17. Februar an der Infoveranstaltung teil

Auf dem Podium saßen Undine Giseke (Landschaftsarchitektin von bgmr aus Berlin und Mitglied der Jury zum Wettbewerb Hannover City 2020+), Karin Kellner (Architektin ksw, Hannover), Prof. Markus Neppl (Stadtplaner von ASTOC aus Köln und Mitglied der Jury zum Wettbewerb Steintor und Lange Laube), Martin Prenzler (City-Gemeinschaft, Hannover), Wolfgang Schneider (Vorsitzender der Architektenkammer Niedersachsen und Architekt ASP, Hannover) und Christoph Schonhoff (Landschaftsarchitekt nsp, Hannover). Stadtbaurat Uwe Bodemann sorgte für die Einführung in das Thema. Bodemann nannte dabei zahlreiche Gründe, die für eine Bebauung des Platzes sprechen, vor allem die damit verbundene Schaffung von Wohnungen und Geschäftsflächen in der Innenstadt.

Austausch und Diskussion

Im Laufe der Diskussion wurden auch Bedenken gegenüber einer Bebauung geäußert – u.a. mit Blick auf einen dann eventuell nicht mehr möglichen Bau eines Stadtbahntunnels. Laut Bodemann sei eine solche Tunnellösung jedoch weiterhin möglich, sofern diese in Zukunft noch mal ein Thema werden würde. Die Befürchtung mancher Teilnehmenden, dass die Bebauung negative Folgen für das innerstädtische Klima haben könnte, soll mittels eines bereits in Auftrag gegebenen Klimagutachtens geklärt werden.

Große Teile des Publikums stimmten jedoch überein, dass der Platz qualitativ aufgewertet werden muss, Veränderungen also nötig sind. In welcher Form dies geschieht, wird nun das weitere Verfahren zeigen.

Verlauf der Planung

Von Anfang Januar bis Anfang Februar 2016 hatten alle Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, die Planungsziele einzusehen, die mit der Bebauung verfolgt werden sollen. Auf postalischem und digitalem Weg hatten die Interessierten außerdem die Möglichkeit, Bedenken zu äußern und Anregungen zu geben. Diese Eingaben werden nun ausgewertet und im weiteren Verfahren berücksichtigt. Der Politik soll noch in diesem Jahr eine Beschlussfassung zur Umgestaltung des Steintorplatzes vorgelegt werden.