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Ehemaliger Ratsherr

Trauer um Stadtplakettenträger Walter Meyer

Mit großer Trauer hat Oberbürgermeister Stefan Schostok den Tod von Walter Meyer aufgenommen. Der Stadtplakettenträger und ehemalige Ratsherr ist am 9. Juli im Alter von 88 Jahren gestorben.

Portraitfoto von Walter Meyer © LHH

Walter Meyer gehörte 28 Jahre lang dem Rat der Stadt Hannover an (Aufnahme aus dem Jahr 1982)

"Walter Meyer war Kommunalpolitiker mit Leib und Seele. Unermüdlich und unverwechselbar kämpfte er bis in das hohe Alter für Anliegen, die ihm – wie die Eilenriede – am Herzen lagen. Nach seinem jahrzehntelangen Wirken für diese Stadt denken wir mit großer Hochachtung an ihn und werden wir ihn sehr vermissen", würdigt Schostok den Verstorbenen.

28 Jahre im Rat

Walter Meyer gehörte vom 29. September 1968 bis 31. Oktober 1996 dem Rat der Landeshauptstadt Hannover als Mitglied der SPD-Fraktion an, zeitweise als deren stellvertretender Vorsitzender. Bereits 1945 war er seiner Partei beigetreten und hatte hier ab 1956 eine Vielzahl verschiedener Funktionen inne.

Während seiner Zugehörigkeit zum Rat vertrat er die Stadt in den Aufsichtsräten der Gemeinnützigen Baugesellschaft mbH (GBH), der Gemeinschaftskraftwerk Hannover-Braunschweig GmbH, der Union-Boden GmbH und der Stadtwerke Hannover AG sowie in den Beiräten der Gaswerk Wunstorf GmbH, der Medizinischen Hochschule Hannover und des Schützenwesens.

Darüber hinaus gehörte er dem Stadtbezirksrat Buchholz-Kleefeld vom 1. November 1986 bis 28. November 1996 und dem Stadtbezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode vom 1. November 1991 bis 31. Oktober 1996 als beratendes Mitglied an.

Engagiert in der Jugendarbeit und im Sozialbereich

Seinen ehrenamtlichen Einsatz begann Meyer vor Jahrzehnten auf dem Gebiet der Jugendarbeit: Er war Mitbegründer der Volksjugend Hannover, dem Vorläufer der Sozialistischen Jugend Deutschlands "Die Falken" und dort über viele Jahre in verschiedenen Ämtern tätig. Von 1953 bis 1958 war er Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Stadtjugendrings.

Sein Engagement im sozialen Bereich reichte von der Mitgliedschaft im Kuratorium der Alterswohnungsstiftung der Sparkasse Hannover über den Vorsitz des Hannoverschen Blindenfürsorgevereins bis zu verschiedensten Tätigkeiten für die Arbeiterwohlfahrt, wo er Vorstandsposten sowohl bei der AWO-Hannover-Stadt als auch der AWO-Region Hannover innehatte. Zudem war er Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Soziale Zukunft der AWO-Region-Hannover. Und er engagierte sich für den Sozialverband Deutschland.

Gewerkschaftsarbeit, Schützen- und Kleingartenwesen gehörten ebenso zu seinen Betätigungsfeldern.

Einsatz für die Eilenriede

Einer breiten Öffentlichkeit in seiner Stadt dürfte Meyer besonders durch sein jahrzehntelanges Eintreten für heimatnahe Umweltthemen aller Art in Erinnerung bleiben: Zunächst als Vorsitzender des Umweltausschusses des Rates der Landeshauptstadt von dessen Gründung 1972 an, von November 1996 bis Oktober 2011 dann als Vorsitzender des Eilenriedebeirates. Für den Schutz und Erhalt des Grüns im Allgemeinen und der Eilenriede im Besonderen scheute er nicht Kritik und harte Diskussionen mit anderen Interessenvertreterinnen und -vertretern und unterstrich sein Engagement oft auch mit tatkräftigem, persönlichem Einsatz.

Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt Walter Meyer am 1981 den Ehrenring des Rates und 2012 die Plakette für Verdienste um die Landeshauptstadt Hannover.

„Walter Meyer war Kommunalpolitiker mit Leib und Seele. Unermüdlich und unverwechselbar kämpfte er bis in das hohe Alter für Anliegen, die ihm – wie die Eilenriede – am Herzen lagen. Nach seinem jahrzehntelangen Wirken für diese Stadt denken wir mit großer Hochachtung an ihn und werden wir ihn sehr vermissen“, würdigt Schostok den Verstorbenen.

Walter Meyer gehörte vom 29. September 1968 bis 31. Oktober 1996 dem Rat der Landeshauptstadt Hannover als Mitglied der SPD-Fraktion an, zeitweise als deren stellvertretender Vorsitzender. Bereits 1945 war er seiner Partei beigetreten und hatte hier ab 1956 eine Vielzahl verschiedener Funktionen inne.

Während seiner Zugehörigkeit zum Rat vertrat er die Stadt in den Aufsichtsräten der Gemeinnützigen Baugesellschaft mbH (GBH), der Gemeinschaftskraftwerk Hannover-Braunschweig GmbH, der Union-Boden GmbH und der Stadtwerke Hannover AG sowie in den Beiräten der Gaswerk Wunstorf GmbH, der Medizinischen Hochschule Hannover und des Schützenwesens.

Darüber hinaus gehörte er dem Stadtbezirksrat Buchholz- Kleefeld vom 1. November 1986 bis 28. November 1996 und dem Stadtbezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode vom 1. November 1991 bis 31. Oktober 1996 als beratendes Mitglied an.

Seinen ehrenamtlichen Einsatz begann Meyer vor Jahrzehnten auf dem Gebiet der Jugendarbeit: Er war Mitbegründer der Volksjugend Hannover, dem Vorläufer der Sozialistischen Jugend Deutschlands „Die Falken“ und dort über viele Jahre in verschiedenen Ämtern tätig. Von 1953 bis 1958 war er Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Stadtjugendrings.

Sein Engagement im sozialen Bereich reichte von der Mitgliedschaft im Kuratorium der Alterswohnungsstiftung der Sparkasse Hannover über den Vorsitz des Hannoverschen Blindenfürsorgevereins bis zu verschiedensten Tätigkeiten für die Arbeiterwohlfahrt, wo er Vorstandsposten sowohl bei der AWO-Hannover-Stadt als auch der AWO-Region Hannover innehatte. Zudem war er Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Soziale Zukunft der AWO-Region-Hannover. Und er engagierte sich für den Sozialverband Deutschland.

Gewerkschaftsarbeit, Schützen- und Kleingartenwesen gehörten ebenso zu seinen Betätigungsfeldern.

Einer breiten Öffentlichkeit in seiner Stadt dürfte Meyer besonders durch sein jahrzehntelanges Eintreten für heimatnahe Umweltthemen aller Art in Erinnerung bleiben: Zunächst als Vorsitzender des Umweltausschusses des Rates der Landeshauptstadt von dessen Gründung 1972 an, von November 1996 bis Oktober 2011 dann als Vorsitzender des Eilenriedebeirates. Für den Schutz und Erhalt des Grüns im Allgemeinen und der Eilenriede im Besonderen scheute er nicht Kritik und harte Diskussionen mit anderen InteressenvertreterInnen und unterstrich sein Engagement oft auch mit tatkräftigem, persönlichem Einsatz.

Für sein ehrenamtliches Engagement erhielt Walter Meyer am 1981 den Ehrenring des Rates und 2012 die Plakette für Verdienste um die Landeshauptstadt Hannover.