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Nach sieben Jahren in Deutschland

96-Fußballer Karim Haggui eingebürgert

Der in Tunesien geborene Fußballprofi Karim Haggui ist nun ein deutscher Staatsbürger.

Bernd Strauch, Martin Kind, Karim Haggui und Marc Hansmann © LHH

Bernd Strauch, Martin Kind, Karim Haggui und Marc Hansmann (v.l.) während der Zeremonie

In einer feierlichen Zeremonie hat Bürgermeister Bernd Strauch den 29-Jährigen sowie 56 weitere Frauen und Männer aus insgesamt 21 Staaten die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. Da Tunesien seine Staatsbürger generell nicht aus der Staatsangehörigkeit entlässt, darf Karim Haggui seine bisherige Staatsbürgerschaft behalten.

"Rechte und Pflichten wahrnehmen"

Zu den persönlichen Gästen des Fußballers bei der Einbürgerung gehörte Hannover 96-Präsident Martin Kind. Auch Finanz- und Ordnungsdezernent Dr. Marc Hansmann nahm an der Zeremonie teil.

"Ich lebe seit 2006 in Deutschland. Meine Familie und ich fühlen uns hier sehr wohl. Ich möchte die Rechte und Pflichten eines Deutschen wahrnehmen. Deshalb ist die Einbürgerung für mich sehr wichtig", erklärte Karim Haggui im Anschluss an die Zeremonie.

"Ein Vorbild für junge Menschen"

Bürgermeister Bernd Strauch sagte: "Wir sind stolz darauf, einen so hervorragenden Fußballprofi wie Karim Haggui einzubürgern. Er engagiert sich auch außerhalb seines Vereins in Hannover und ist für viele, besonders junge Menschen ein Vorbild."

Die am 17. April Eingebürgerten kamen aus folgenden Staaten: Afghanistan, Bangladesch, Bulgarien, China, Finnland, Ghana, Griechenland, Irak, Italien, Kongo, Libanon, Niederlande, Polen, Russland, Serbien, Syrien, Tunesien, Türkei, Ukraine und Usbekistan.

Im Jahr 2012 wurden insgesamt 1509 Personen eingebürgert, 2011 waren es 1447 Männer und Frauen.