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Alkoholprävention im Sport

Die Recken als Schirmherrn

"Mehr Fun – weniger Alkohol", das Motto des städtischen Alkoholpräventionsprogramms für Jugendliche, gilt seit 2009 auch für hannoversche Sportvereine. Die Kooperation vom Jugendschutz der Stadt Hannover und dem Stadtsportbund mit einzelnen Vereinen geht mit Hilfe engagierter Sponsoren jetzt in die fünfte Saison – dieses Mal mit einer neuen Schirmherrschaft.

Benjamin Chatton, Rita Girschikofsky und Frank Woike © LHH

Gemeinsame Aufklärungsarbeit: Benjamin Chatton, Rita Girschikofsky und Frank Woike (v.l.)

Vier Jahre lang hatten sich Einzelspieler von Hannover 96 dafür zur Verfügung gestellt. In dieser Saison übernimmt die ganze Mannschaft DIE RECKEN – TSV Hannover-Burgdorf diese Aufgabe. Das passt gut, denn vier von fünf der in dieser Saison beteiligten Jugendmannschaften spielen Handball. Wie die jugendlichen Sportlerinnen und Sportler werben die Profis authentisch für die Idee, dass das Erreichen sportlicher Ziele und Träume nicht mit Alkohol gelingen kann.

Auch ohne Alkohol Spaß haben

"Obwohl Alkohol als allgemein sanktionierte Volksdroge für viele immer noch bei bestimmten Freizeitaktivitäten notwendig dazuzugehören scheint, können wir besonders im Sport gerade jungen Menschen nahebringen, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann", erläutert Frank Woike, Jugendschutz der Stadt Hannover. "Wenn die sportlichen Vorbilder, mit denen Kinder und Jugendliche sich identifizieren, auch dabei Vorbild sind, hat das eine große Bedeutung. 'Die Recken' stellen das eindrucksvoll unter Beweis. Über ihre Unterstützung sind wir sehr froh."

Der Körper als höchstes Gut

"Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Projekt Alkoholprävention im Sport übernehmen dürfen. Der Körper ist im Leistungssport das höchste Gut eines jeden Athleten. Um sportliche Höchstleistungen zu erzielen, bedarf es daher einer gesunden und vor allem bewussten Lebensweise. Dazu gehört es auch, sich sehr verantwortungsvoll mit dem Thema Alkohol auseinanderzusetzen", unterstreicht Benjamin Chatton, Geschäftsführer TSV Hannover-Burgdorf.

Alle können erreicht werden

Rita Girschikofsky, Präsidentin des Stadtsportbundes, stellt klar: "Sich dem Thema 'Alkoholprävention' zu stellen, ist auch Aufgabe des Vereinssports, weil wir hier Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen erreichen können – besser und direkter vielleicht als jede Werbekampagne. Außerdem ist es ein Qualitätsmerkmal eines Vereins, wenn er Eltern junger Sportlerinnen und Sportler signalisiert, dass neben Ausdauer, Taktik und Technik auch ein so wichtiges gesellschaftliches Thema im Fokus steht."

Bisheriger Projektverlauf

Seit 2009 haben insgesamt 14 Vereine am Präventionsprojekt teilgenommen. Mit dem TuS Davenstedt, den TSV Nordstars und Hannover 78 hat sich eine kontinuierliche Zusammenarbeit entwickelt. Zusätzlich kommt in dieser Saison der TuS Ricklingen hinzu. Neu in dieser Präventionsarbeit ist die Kooperation mit der Region Hannover: Mit dem TuS Empelde beteiligt sich erstmals ein Verein aus der Region.

Hintergrund

Möglich wird das Projekt nur durch die Mithilfe von fünf Sponsoren, mit deren Hilfe unter anderem Trikots und Bälle angeschafft werden. In dieser Saison sind es die NP-Sportstiftung, die Hannoversche Volksbank, die Firma Rossmann, die VGH Versicherungen und die Sparkasse Hannover.

"Mehr Fun – weniger Alkohol im Sport(verein)" ist ein Baustein des Programms, mit dem der städtische Jugendschutz für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Volksdroge Alkohol wirbt. Dazu gehören Filmtage, Informationswochen in Schulen sowie Angebote für jugendliche Fußballfans, ihren Bundesligaverein Hannover 96 alkoholfrei zu Auswärtsspielen zu begleiten.

Weitere Informationen rund um das Thema Alkoholprävention gibt es auf der folgenden Seite: