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Ratgeber

Gastronomie

Einigung in Herrenhausen

Die Landeshauptstadt Hannover einigt sich mit ihren Vertragspartnern auf die zukünftige Organisation des Gastronomiebetriebs in den Herrenhäuser Gärten.

Blick in den Großen Garten in Herrenhausen, im Vordergrund eine weiße Statue © LHH (Bereich Geoinformation)

Die Herrenhäuser Gärten (im Bild: der Große Garten) gehören zu den touristischen Highlights in Hannover

Unter Moderation von Dr. h.c. Herbert Schmalstieg fand am 30. Juli unter allen in der Gastronomiefrage in Herrenhausen Beteiligten ein weiteres Gespräch statt. Gemeinsam erzielten die Landeshauptstadt (LHH) und ihre zwei Vertragspartner, die IVA KG (Tochter der VolkswagenStiftung) und die HVGG (Tochter der VGH) in einem anschließenden direkten Gespräch in folgenden Punkten Einvernehmen:

Rechtsstreut beigelegt

Der schon vor einigen Tagen zwischen HVGG und LHH erarbeitete Vereinbarungsentwurf wurde bestätigt. Die LHH zahlt zehn Jahre lang jährlich 18.000 Euro an die HVGG und die beiden Parteien erklären einvernehmlich den Rechtsstreit für erledigt.

Erweiterung der Erbbaurechtsfläche für Schlossküchenanbau

Die LHH erweitert die Erbbaurechtsfläche für einen Schlossküchenanbau, den die VGH finanziert, wobei Einvernehmen besteht, dass Kernaufgabe der Schlossküche die öffentliche Versorgung der Besucherinnen und Besuchers Herrenhausens ist und dort keine Tagungen durchgeführt werden. Geschlossene Gesellschaften (Familienfeiern) sind wie bisher möglich, wenn der Vorrang der öffentlichen Gastronomieversorgung gesichert ist.

Nutzung der Schloss-Außenflächen

Die Stadt Hannover hat der IVA KG die Verbindlichkeit des geschlossenen Erbbaurechtsvertrages bestätigt. Beide Partner haben über die Nutzung der Außenflächen des Schlosses Einvernehmen erzielt und pragmatische Lösungen für die Zukunft gefunden: Der Gartenhof und die Dachterrassen können jährlich an 30 Tagen (einschließlich Auf- und Abbauzeiten) für Veranstaltungen des Schlossbetreibers HOCHTIEF Solutions genutzt werden. Sowohl der Gartenhof als auch die Dachterrassen sind somit den überwiegenden Teil des Jahres für die Besucherinnen und Besucher des großen Gartens zugänglich, wie es auch grundsätzlich vorgesehen war. Während der Feuerwerkswettbewerbe können sich die Besucherinnen und Besucher im Gartenhof aufhalten. Der Schlossbetreiber nutzt die Außenbereiche nur im Rahmen von Veranstaltungen des Tagungszentrums, eine davon losgelöste eigenständige Außengastronomie ist nicht vorgesehen. Die IVA KG leistet einen Zuschuss zu den Gartenpflegekosten in Höhe von jährlich 30.000 Euro an die LHH.
Beide Vereinbarungen stehen noch unter dem Vorbehalt, dass die jetzt im Detail auszuarbeitenden beiden Verträge auch von der jeweils dritten Partei akzeptiert werden. Zudem gibt es einen Gremienvorbehalt (u.a. Zustimmung der Ratsgremien).

"Erstklassige Lösung"

Hans Mönninghoff, Erster Stadtradt der Landeshauptstadt, ist zufrieden mit dem Ergebnis: "Das lange Verhandeln hat sich gelohnt, mit diesem Vereinbarungspaket wurde eine erstklassige Lösung für die Herrenhäuser Gärten gefunden. Sowohl die öffentliche Nutzung des Gartens wird gesichert als auch den Interessen der Gastronomen Rechnung getragen."